Unwetter in Region Nürnberg - über 1.000 Einsätze, Verletzte

Fast 3.000 Notrufe in fünf Stunden, Flugbetrieb gestoppt, Unterricht fällt aus: Wie die Bilanz zum Unwetter in der Region Nürnberg bisher ausfällt.
dpa |
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Wetterbedingt musste der Flugbetrieb am Abend vorübergehend eingestellt werden.
Wetterbedingt musste der Flugbetrieb am Abend vorübergehend eingestellt werden. © Lars Haubner/NEWS5/dpa
Nürnberg

Heftige Unwetter haben die Region Nürnberg am Dienstagabend schwer getroffen. Es gibt nach Angaben der Einsatzkräfte mehrere Verletzte. Nach Angaben der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr gingen innerhalb von fünf Stunden fast 3.000 Notrufe ein. Daraus entstanden rund 1.000 Feuerwehreinsätze im Raum Nürnberg, Fürth, Erlangen sowie in den Landkreisen Fürth, Nürnberger Land und Erlangen-Höchstadt. Rund 200 Einsätze waren am späten Abend noch offen.

"Die Feuerwehren in der Region waren wirklich sehr stark ausgelastet", sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Nach Schätzung der Leitstelle sind rund 1.500 bis 2.000 Kräfte weiter im Einsatz. Sie rückten unter anderem zu umgestürzten Bäumen, vollgelaufenen Kellern sowie Bäumen auf Autos und Gebäuden aus. Auch Menschen seien von Bäumen eingeklemmt worden. Bislang habe es ein bis zwei Schwerverletzte sowie mehrere Leichtverletzte gegeben.

Flugbetrieb zeitweise eingestellt

Die Folgen des Unwetters waren auch am Flughafen Nürnberg zu spüren. Wetterbedingt wurde der Flugbetrieb am Abend vorübergehend eingestellt, wie der Flughafen um 19.46 Uhr mitteilte. Nach rund 80 Minuten lief der Betrieb wieder an. 

Einsatzkräfte mussten nach Angaben des Flughafens unter anderem umgestürzte Bäume beseitigen und sich um Schäden an Dächern sowie Wasserschäden kümmern. Drei Flüge wurden demnach umgeleitet, vier weitere verspäteten sich.

Auch die Polizei Mittelfranken registrierte nach eigenen Angaben rund 200 unwetterbedingte Einsätze. Dabei ging es vor allem um umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller.

Unterricht fällt aus

Die Auswirkungen des Unwetters reichen bis in den Mittwoch: An der Grundschule Röthenbach an der Pegnitz am Forstersberg im Landkreis Nürnberger Land fällt der Präsenzunterricht wegen Windbruchs und umgestürzter Bäume aus, wie das Bayerische Kultusministerium mitteilte.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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