Unterhaching-Boss mahnt nach Pause: Geld "nicht Priorität"

Unterhaching (dpa/lby) - Manfred Schwabl von der SpVgg Unterhaching mahnt, die Zwangspause in der 3. Liga wegen der Corona-Epidemie nicht in erster Linie als wirtschaftlichen Schlag zu werten.
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Präsident Manfred Schwabl von Unterhaching. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild
dpa Präsident Manfred Schwabl von Unterhaching. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

Unterhaching (dpa/lby) - Manfred Schwabl von der SpVgg Unterhaching mahnt, die Zwangspause in der 3. Liga wegen der Corona-Epidemie nicht in erster Linie als wirtschaftlichen Schlag zu werten. Weil die Partien bis mindestens Ende April gestoppt wurden, fürchten einige Fußball-Drittligisten große finanzielle Schäden. "Ich will über wirtschaftliche Themen gar nicht reden, denn das ist Lamentieren auf höchstem Niveau", sagte der Hachinger Geschäftsführer am Dienstag.

Er unterstrich: "Jetzt müssen wir erst schauen, wie sich das Krankheitsbild entwickelt. Die anderen Dinge wurden in der Vergangenheit immer geregelt und sind auch jetzt zu regeln. Das ist nicht Priorität eins. Es kann nicht immer nur um wirtschaftliche Dinge gehen. Es geht um die Gesundheit der gesamten Gesellschaft."

Der Tabellendritte aus dem Münchner Vorort schickte seine Spieler wie die anderen Vereine mit individuellen Trainingsplänen nach Hause. Weil in Bayern das öffentliche Leben durch die Ausrufung des Katastrophenfalls zum Erliegen kommen soll und Sportanlagen geschlossen wurden, gibt es keine Alternative. "Man muss sich an die Gegebenheiten anpassen", meinte Schwabl und appellierte an die Profis, sich nun eben zuhause fit zu halten. "Das ist deren Beruf."

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