"Unsinniger Donnerstag": Buntes Faschingstreiben in Bayern

Bayern ist keine Faschingshochburg. Und doch waren am Donnerstag in zahlreichen Orten die Narren unterwegs. Ob die Hemadlenzen in Dorfen oder die Schellenrührer in Mittenwald - trotz nasskalten Wetters ging es überall recht lustig zu. Um 13.61 Uhr sogar chinesisch.
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Traditionelle Faschingsfiguren ziehen beim Faschingstreiben durch Mittenwald. Mit viel Lärm sollen nach altem Brauch die bösen Wintergeister ausgetrieben werden.
dpa 9 Traditionelle Faschingsfiguren ziehen beim Faschingstreiben durch Mittenwald. Mit viel Lärm sollen nach altem Brauch die bösen Wintergeister ausgetrieben werden.
Traditionelle Faschingsfiguren ziehen beim Faschingstreiben durch Mittenwald. Mit viel Lärm sollen nach altem Brauch die bösen Wintergeister ausgetrieben werden.
dpa 9 Traditionelle Faschingsfiguren ziehen beim Faschingstreiben durch Mittenwald. Mit viel Lärm sollen nach altem Brauch die bösen Wintergeister ausgetrieben werden.
Traditionelle Faschingsfiguren ziehen beim Faschingstreiben durch Mittenwald. Mit viel Lärm sollen nach altem Brauch die bösen Wintergeister ausgetrieben werden.
dpa 9 Traditionelle Faschingsfiguren ziehen beim Faschingstreiben durch Mittenwald. Mit viel Lärm sollen nach altem Brauch die bösen Wintergeister ausgetrieben werden.
Traditionelle Faschingsfiguren ziehen beim Faschingstreiben durch Mittenwald. Mit viel Lärm sollen nach altem Brauch die bösen Wintergeister ausgetrieben werden.
dpa 9 Traditionelle Faschingsfiguren ziehen beim Faschingstreiben durch Mittenwald. Mit viel Lärm sollen nach altem Brauch die bösen Wintergeister ausgetrieben werden.
"Schellenrührer" ziehen beim Faschingstreiben durch Mittenwald. Mit dem Lärm der großen Kuhglocken sollen nach altem Brauch die bösen Wintergeister ausgetrieben werden.
dpa 9 "Schellenrührer" ziehen beim Faschingstreiben durch Mittenwald. Mit dem Lärm der großen Kuhglocken sollen nach altem Brauch die bösen Wintergeister ausgetrieben werden.
"Schellenrührer" ziehen beim Faschingstreiben durch Mittenwald. Mit dem Lärm der großen Kuhglocken sollen nach altem Brauch die bösen Wintergeister ausgetrieben werden.
dpa 9 "Schellenrührer" ziehen beim Faschingstreiben durch Mittenwald. Mit dem Lärm der großen Kuhglocken sollen nach altem Brauch die bösen Wintergeister ausgetrieben werden.
"Schellenrührer" ziehen beim Faschingstreiben durch Mittenwald. Mit dem Lärm der großen Kuhglocken sollen nach altem Brauch die bösen Wintergeister ausgetrieben werden.
dpa 9 "Schellenrührer" ziehen beim Faschingstreiben durch Mittenwald. Mit dem Lärm der großen Kuhglocken sollen nach altem Brauch die bösen Wintergeister ausgetrieben werden.
"Schellenrührer" ziehen beim Faschingstreiben durch Mittenwald. Mit dem Lärm der großen Kuhglocken sollen nach altem Brauch die bösen Wintergeister ausgetrieben werden.
dpa 9 "Schellenrührer" ziehen beim Faschingstreiben durch Mittenwald. Mit dem Lärm der großen Kuhglocken sollen nach altem Brauch die bösen Wintergeister ausgetrieben werden.
"Pfannenzieher" ziehen beim Faschingstreiben durch Mittenwald. Mit viel Lärm sollen nach altem Brauch die bösen Wintergeister ausgetrieben werden.
dpa 9 "Pfannenzieher" ziehen beim Faschingstreiben durch Mittenwald. Mit viel Lärm sollen nach altem Brauch die bösen Wintergeister ausgetrieben werden.

Dorfen/Mittenwald/Dietfurt - Hemadlenzen, als Chinesen verkleidete Narren und Schellenrührer - jede Menge Maskierte prägten am Donnerstag das Bild in mehreren bayerischen Gemeinden. Den Anfang machten am Vormittag im oberbayerischen Städtchen Dorfen Frauen und Männer in langen Unterhosen, weißen Nachthemden und Zipfelmützen auf dem Kopf.

Das nasskalte Wetter trübte die gute Stimmung der gut 3500 Teilnehmer und Zuschauer des Umzuges keineswegs. Angeführt von der Stadtkapelle zogen die Teilnehmer durch den Ort. In der Turmstube wartete schon das Prinzenpaar, das über eine Leiter stieg und sich an die Spitze des Zuges setzte. Später musste auch der Bürgermeister mit der Leiter aus dem Rathaus absteigen. Als Höhepunkt des Dorfener Faschingstreibens wurde eine am Galgen hängende Hemadlenzen-Stoffpuppe verbrannt - Symbol für das Austreiben des Winters.

Lesen Sie hier: Ungemütliches Faschingswetter - Sturmböen bis 100 km/h

Die Polizei hatte nach den Vorfällen von der Silvesternacht in Köln ihre Einsatzstärke "der Lage angepasst", wie es eine Sprecherin nannte. Es sei aber alles störungsfrei verlaufen.

Rund 1000 als Asiaten verkleidete Narren feierten am Unsinnigen Donnerstag im oberpfälzischen Dietfurt an der Altmühl Chinesenfasching. Um Punkt 14.01 Uhr oder - wie es die Narren dort sagen - 13.61 Uhr startete der bunte Zug mit 50 Wagen und sieben Musikkapellen. Die Veranstalter sprachen von rund 15 000 Zuschauern.

"Es ist nasskalt, aber unter den Chinesenhüten friert man nicht", sagte Pia Pritschet von der Tourismus-Information. Die Dietfurter haben statt eines Faschingsprinzen einen Kaiser, ihr Gruß lautet "Kille Wau". Der Chinesenfasching geht auf eine Sage zurück, wonach die Bewohner im Mittelalter einen Steuereintreiber einfach vor der Stadtmauer stehen ließen. Dieser beschwerte sich, sie hätten sich "wie die Chinesen" hinter ihrer Mauer verschanzt.

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Im oberbayerischen Mittenwald sprangen die Schellenrührer in ihren teils angsteinflößenden Holzmasken herum. Auch über dem Alpendorf war der Himmel wolkenverhangen. Angeführt vom Vorläufer weckten die zwölf Männer - jeder steht für einen Kalendermonat - mit schweren Kuhglocken die Frühlingsgeister.

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