Unis gesucht: Wettbewerb vergibt 50 KI-Forschungsstellen

München (dpa/lby) - Bis Ende Februar können sich Bayerns Hochschulen ab sofort um 50 neue Forschungsstellen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) bewerben. "Unsere Hochschulen in ganz Bayern haben weitreichende, spezielle Kompetenzen auf diesem Zukunftsfeld.
| dpa
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München (dpa/lby) - Bis Ende Februar können sich Bayerns Hochschulen ab sofort um 50 neue Forschungsstellen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) bewerben. "Unsere Hochschulen in ganz Bayern haben weitreichende, spezielle Kompetenzen auf diesem Zukunftsfeld. Der Wettbewerb öffnet ihnen die Tür zur Vertiefung ihrer KI-Forschung in vielfältigen Bereichen", sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) am Freitag in München. Künstliche Intelligenz sei eine Schlüsseltechnologie bei der Digitalisierung.

Der von der Staatsregierung ausgelobte Wettbewerb sieht vor, 50 Professuren auf die Hochschulen im Freistaat zu verteilen. Alle staatlichen Universitäten in Bayern, die Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie die Technischen Hochschulen und die Kunsthochschulen können daran teilnehmen. Gemeinsame, auch überregionale Bewerbungen sind erwünscht.

50 weitere Lehrstühle mit festen Standorten wurden schon verteilt. Das KI-Zentrum soll demnach in München sein, dort alleine mit 22 neuen Lehrstühlen. Ein neues "KI Mission Institute" soll die gesamten KI-Aktivitäten in Bayern verzahnen. In Würzburg sind 10, in Ingolstadt ebenfalls 10 und in Erlangen 8 neue Lehrstühle geplant.

Aus den eingereichten Bewerbungen und Konzepten sollen im Frühling 2020 die ersten Hochschulen ausgewählt werden. Die Ausschreibung knüpft inhaltlich an die Schwerpunktthemen der vier KI-Knotenpunkte Intelligente Robotik, Data Science, Gesundheit und Mobilität an. Eine Expertenkommission wird die Auswahl der Hochschulen treffen. Ziel ist es, ein neues KI-und Hochtechnologie-Netzwerk im Freistaat zu etablieren. Bis 2023 sollen dafür 600 Millionen Euro ausgeben werden.

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