Unfall mit Gleitschirm am Wallberg: Münchner schwer verletzt

Am Samstagnachmittag ist ein Münchner mit seinem Gleitschirm am Wallberg abgestürzt. Die Ursache ist noch unklar. Bei der Bergung des Schwerverletzten sorgte ein weiterer Pilot für Ärger.
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Warum der Münchner mit seinem Gleitschirm abstürzte, ist aktuell noch unklar. (Archivbild)
Karl-Josef Hildenbrand/dpa Warum der Münchner mit seinem Gleitschirm abstürzte, ist aktuell noch unklar. (Archivbild)

Bad Wiessee - Ein 50 Jahre alter Münchner verletzte sich am Samstag schwer, als er mit seinem Gleitschirm am Wallberg abstürzte. Wie die Tegernseer Stimme berichtet, kam es unterhalb des Gipfels auf der Nordseite zum Unfall. Die genaue Ursache für den Absturz ist noch unklar. Die Polizei erklärte allerdings, dass der 50-Jährige zunächst im Hangaufwind an Höhe gewinnen konnte, das Gleitsegel allerdings kurze Zeit später plötzlich einklappte. Die Folge war dann der Absturz.

Der Münchner erlitt schwere Verletzungen – vor allem der Rücken ist betroffen. Nach der Erstversorgung kam der Mann mit einem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus nach Murnau. Den bisherigen Ermittlungen zufolge lag kein Fremdverschulden vor.

Zweiter Pilot behindert Einsatz

Ein weiterer Gleitschirmpilot sorgte allerdings für mächtig Ärger: Während der Rettungsmaßnahmen flog der Mann weiter im Einsatzbereich des Hubschraubers. Die Bergung des Schwerverletzten zögerte sich so also weiter hinaus – ein unverantwortliches Verhalten. Nach der Landung nahm die Polizei die Personalien des Piloten auf, denn bei Notfällen mit einem Hubschrauber ist der Luftraum zwingend freizuhalten. Zudem bekam der Mann ein Startverbot am Wallberg.

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