Unfall bei Vilsbiburg: Betrunkener baut Unfall und versucht zu flüchten

Ein polizeibekannter Mann war am Montag in einen Unfall mit einem Schwerverletzten verwickelt. Erst am Vortag hatte ihn die Polizei kontrolliert und festgenommen. An beiden Tagen war betrunken und ohne Führerschein unterwegs.
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Das Auto kam von der Straße ab und landete auf einem Feld. Der Beifahrer kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus.
fib/DG 5 Das Auto kam von der Straße ab und landete auf einem Feld. Der Beifahrer kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus.
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fib/DG 5 Das Auto kam von der Straße ab und landete auf einem Feld. Der Beifahrer kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus.

Ein polizeibekannter Mann war am Montag in einen Unfall mit einem Schwerverletzten verwickelt. Erst am Vortag hatte ihn die Polizei kontrolliert und festgenommen. An beiden Tagen war er betrunken und ohne Führerschein unterwegs.

Vilsbiburg - Am vergangenen Montag hat ein 44-jähriger alkoholisierter Autofahrer auf B388 bei Vilsbiburg einen Unfall gebaut. Völlig unverständlich: Bereits am Vortag war der Mann betrunken am Steuer von der Polizei kontrolliert und mit auf die Wache genommen worden und hat offensichtlich, wie schon so oft, nichts dazugelernt. 

Kontrolle und Ausnüchterungszelle am Sonntag

Bereits am Sonntagmittag kontrollierte die Polizei einen Toyota bei Gerzen (Lkr. Landshut) – der Fahrer war ein alter Bekannter. Schon mehrfach ist der 44-Jährige polizeilich aufgefallen, weil er immer wieder ohne Führerschein unterwegs war – daneben war es auch keine Seltenheit, dass er betrunken am Steuer saß.

Im Verlauf der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann auch diesmal keine gültige Fahrerlaubnis hatte. Und auch diesmal gingen die Polizisten wegen des Geruchs im Auto davon aus, dass der Fahrer zuvor getrunken hatte. Nach einem freiwilligen Atemalkoholtest war klar, dass der Fahrer betrunken war – weil es sich um einen hohen Wert im Anzeigenbereich handelte, wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus angeordnet.

Weil er während der Kontrolle äußerst aggressiv war, mussten die Beamten den 44-Jährigen in Gewahrsam nehmen – auf der Dienststelle der Polizei Vilsbiburg nüchterte er dann aus. Auto und Fahrzeugschlüssel wurden von der Polizei jeweils sichergestellt. Den Mann erwartet eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Unfall und Fluchtversuch am Montag

Aus seinen Fehlern hatte der Mann aber offensichtlich nichts gelernt, denn schon am Folgetag war der 44-Jährige wieder im Auto unterwegs - und dann passierte das Unglück. Wie die Polizei berichtet, kam der Toyota in einer langgezogenen Kurve von der Straße ab und landete in einem angrenzenden Feld. Sein Beifahrer, ein 57 Jahre alter Pole, wurde lebensgefährlich verletzt. Die Feuerwehr musste ihn mit einer Rettungsschere aus dem Fahrzeug befreien. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Regensburg geflogen. Ersten Erkenntnissen zufolge war er betrunken – die Polizei fand mehrere Flaschen mit Alkohol im Auto.

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Der 44-jährige Unfallverursacher versuchte zunächst zu Fuß zu flüchten, allerdings konnten ihn Ersthelfer vor Ort bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Bei der anschließenden Befragung sagte er, dass er nicht gefahren sei, sondern ein anderer Mann, den er nicht näher kennen würde. Auch dieser sei zu Fuß geflüchtet. Die Ersthelfer sagten jedoch, dass sich nur zwei Personen im Fahrzeug befunden hatten. 

Ein Alkoholtest erbrachte laut Polizei wieder "einen hohen Wert". Nach der Blutentnahme im Krankenhaus wurde er nach Absprache mit der Landshuter Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen. Im Laufe der nächsten Tage wird entschieden, ob der unbelehrbare Mann dem Haftrichter vorgeführt wird.

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