UNESCO beschließt: Bayerische Traditionen werden zu Weltkulturerbe

Die Welterbegemeinschaft UNESCO fördert besondere Bräuche, um sicherzustellen, dass diese an die nächsten Generationen weitergegeben werden. Darunter jetzt auch bayerische.
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Trachtler auf ihren Pferden beim Georgiritt.
dpa Trachtler auf ihren Pferden beim Georgiritt.

München - 13 Traditionen und Bräuche aus Bayern sind neu in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Zwei weitere wurden im nationalen Register Guter Praxisbeispiele registriert, wie das Kunstministerium am Freitag mitteilte.

Zu den jetzt ausgezeichneten Traditionen zählen das Feldgeschworenenwesen, der Georgiritt und historische Schwerttanz in Traunstein, das historische Festspiel "Der Meistertrunk" in Rothenburg o. d. Tauber, die Osingverlosung, das Sennfelder und Gochsheimer Friedensfest, die Tölzer Leonhardifahrt, das Wunsiedler Brunnenfest, der Zwiefache, der innerstädtische Erwerbsgartenbau in Bamberg sowie das historische Festspiel "Die Kinderzeche" in Dinkelsbühl.

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Aufgenomen wurden auch Handwerkstechniken: das Spitzenklöppeln im Oberpfälzer Wald, die vor allem in Oberfranken bedeutsame Flechthandwerkstradition sowie die Mal-, Fass- und Vergoldetechniken des Kirchenmalers. Das Bundesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes besteht auf Basis eines Unesco-Übereinkommens, ist aber nicht mit dem Unesco-Weltkulturerbe zu verwechseln, das ausschließlich Baudenkmäler, Stadtensembles sowie Kultur- und Naturlandschaften umfasst.

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