Umfrage: Jeder dritte Bayer verzichtet auf Sommerurlaub

Manche sitzen schon auf gepackten Koffern, andere können es kaum erwarten: Die Hauptreisezeit steht vor der Tür. Wie es um die Pläne der Bayern steht - und wie viele Zuhause bleiben wollen.
dpa |
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Die meisten Menschen aus Bayern verbringen ihren Urlaub innerhalb Europas - den Freistaat eingeschlossen. (Symbolbild)
Die meisten Menschen aus Bayern verbringen ihren Urlaub innerhalb Europas - den Freistaat eingeschlossen. (Symbolbild) © Clara Margais/dpa
München

Jeder dritte Erwachsene aus Bayern verzichtet einer repräsentativen Umfrage zufolge in diesem Jahr auf einen Sommerurlaub. Für jeden Fünften haben Kriege, Krisen sowie gestiegene Energiepreise konkrete Auswirkungen auf die Reiseplanung, wie eine Online-Umfrage im Auftrag des ADAC Südbayern ergab.

Insgesamt plant demnach eine Mehrheit von 54 Prozent in diesem Sommer fest eine Reise ein – mit klarem Fokus auf Ziele innerhalb Europas. Knapp 13 Prozent haben sich noch nicht entschieden, ob und wohin sie verreisen wollen. 

Von denen, deren Reiseziel schon feststeht, bleibt - jeweils gerundet - etwa ein Fünftel in Bayern, ein Achtel besucht andere deutsche Bundesländer. Gut die Hälfte hat laut Umfrage ein Ziel im europäischen Ausland vor Augen, und ein Zehntel zieht es in die Welt hinaus.

Kosten, Klima, Sicherheit und Wellness wichtige Auswahlkriterien

Die Umfrageteilnehmer waren nach ihren Urlaubsplänen zwischen Anfang Juli und Ende September gefragt worden. Fast 20 Prozent berichteten von konkreten Auswirkungen der aktuellen Weltlage und deren Folgen auf die eigene Reiseplanung. Rund 15 Prozent haben deshalb gar nicht erst gebucht, gut 3 Prozent haben umgebucht und knapp 2 Prozent ihre Reise storniert. 

Grundsätzlich sind der Umfrage zufolge die Kosten, Wetter/Klima, Sicherheit sowie Erholung und Wellness die wichtigsten Kriterien bei der Wahl des Ziels für den Sommerurlaub. Angesichts der Weltlage spielen in diesem Jahr für rund ein Fünftel aber auch die Stornierungsoptionen eine besondere Rolle.

Bei der Wahl des Reiseverkehrsmittels verändern hingegen 71 Prozent ihre Präferenzen trotz Krisen und gestiegener Preisen an den Tankstellen oder für Flüge nicht. Häufig genannte Gründe waren Gewohnheit und Bequemlichkeit, die Flexibilität beim Reisen mit dem Auto sowie das Fehlen attraktiver Alternativen. 3,5 Prozent der Befragten wollen jedoch aufgrund von Kraftstoffpreisen und Nachhaltigkeitsaspekten vermehrt den öffentlichen Nahverkehr oder das Fahrrad nutzen. Knapp zwei Prozent verzichten laut Umfrage aus unterschiedlichen Gründen auf das Fliegen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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