Um Hund zu behalten: Mädchen erfindet Kriminalgeschichte

Um ihre Mutter zu überreden, einen kleinen Hund behalten zu dürfen, hat sich ein Mädchen eine Kriminalgeschichte ausgedacht. Weil die Mutter die Geschichte glaubte, ermittelte zunächst sogar die Polizei.
| dpa
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Um ihre Mutter zu überreden, einen kleinen Hund behalten zu dürfen, hat sich ein Mädchen eine Kriminalgeschichte ausgedacht. Weil die Mutter die Geschichte glaubte, ermittelte zunächst sogar die Polizei.

Treuchtlingen – Die 13-Jährige aus Treuchtlingen (Kreis Weißenburg-Gunzenhausen) war mit dem Welpen nach Hause gekommen und begründete das so: Sie habe beobachtet, wie ein Paar versuchte, den Hund mit zusammengeklebten Pfoten in einem Fluss zu ertränken. Es sei ihr aber gelungen, einen der Täter zu überzeugen, ihr das Tier zu schenken. Die Übeltäter hätten ihr sogar Leine, Decke und Fressnäpfe mitgegeben.

Die Mutter glaubte ihrer Tochter und rief die Polizei. Mit Pressemitteilung und Rundfunkaufruf wurde nach den Tierquälern gesucht. Statt Zeugen meldeten sich aber Bürger, die die wahre Geschichte kannten: Tatsächlich hatte ein 22 Jahre alter Bekannter dem Mädchen den Hund samt Zubehör geschenkt, weil er mit dem Tier nicht mehr zurechtkam. Um den Labrador nicht wieder hergeben zu müssen, täuschte die Schülerin eine Straftat vor. Konsequenzen muss sie nicht befürchten: Mit 13 Jahren sei sie noch strafunmündig, sagte am Dienstag ein Polizeisprecher.

 

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