Bayern hat so viele Fluggäste wie lange nicht mehr – das ist der Haupttreiber in München

Der Flugverkehr floriert trotz Wirtschaftskrise und unsicherer Weltlage. Alle drei bayerischen Flughäfen melden steigende Passagierzahlen.
AZ/ dpa |
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Der Flughafen München. Alle drei internationalen Flughäfen Bayerns berichten über steigende Passagierzahlen. (Archiv)
Der Flughafen München. Alle drei internationalen Flughäfen Bayerns berichten über steigende Passagierzahlen. (Archiv) © Armin Weigel/dpa

Die Zahl der Passagiere an Bayerns drei internationalen Flughäfen hat 2025 erstmals seit der Corona-Pandemie wieder die Marke von 50 Millionen deutlich übersprungen. Der Münchner Flughafen zählte im vergangenen Jahr 43,4 Millionen Fluggäste, wie die Flughafengesellschaft mitteilte. In Nürnberg waren es 4,5 und in Memmingen knapp 3,7 Millionen Fluggäste, wie die beiden kleineren Flughäfen bereits in den Vortagen berichtet hatten. In Summe waren das 51,6 Millionen Passagiere, 2,8 Millionen mehr als 2024.

Der bisherige Rekord des Jahres 2019 mit damals knapp 54 Millionen Passagieren ist aber nach wie vor nicht erreicht. Alle drei bayerischen Flughäfen verzeichneten jedoch kräftiges Wachstum: Memmingen als kleinster bayerischer Airport meldete ein Passagierplus von 14,1 Prozent, in Nürnberg waren es 12 Prozent Fluggäste mehr. Die Passagierzahlen am ungleich größeren Flughafen München legten um 4,4 Prozent zu. Der Flughafen der Landeshauptstadt allein beförderte nach wie vor mehr als fünfmal so viele Fluggäste wie die beiden kleineren Konkurrenten zusammen. 

Haupttreiber des Wachstums in München war der Überseeverkehr: Der Langstreckenverkehr in außereuropäische Ziele legte nach Zahlen der Flughafengesellschaft um 8,5 Prozent zu.

Im längerfristigen Vergleich mit dem Rekordjahr 2019 fällt vor allem Memmingen aus dem Rahmen: Der kleine Flughafen im Allgäu hat seine Fluggastzahlen seither mehr als verdoppelt. Auch Nürnberg hat mittlerweile das Vor-Corona-Niveau überschritten, München hat die damaligen Passagierzahlen bisher nicht wieder erreicht.

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  • Bongo vor 2 Minuten / Bewertung:

    Antwort an Dtw:
    Lieber noch ein „agent provocateur“, als ein „agent of nonsense“!

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  • Bongo vor 15 Stunden / Bewertung:

    Antwort an Da Ding:
    Mei, gefreit mi des, dass mia de Provokation gelungen is. Hab mia scho denkt, wialang werds woi dauan, bis se da da Ding meyd! Scho nach 27 Minutn, echt rekordverdächtig!
    Lassns Eahne doch vo mia ned ärgern! Sans ned so verbissn und seng ses oafach logga!
    Aba Sie san wenigstens hoibwegs höflich zu mia, im Gegnsatz zum Tscharlie. Der hod mi glei am Neujahrsdog aso gschimpft, dass i a Wocha Erholung braucht hob.😆
    Viele Grüße vom Bongo!
    PS: Ich bewundere Ihren Kampf , auch wenn ich meist anderer Meinung bin!

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  • Der wahre tscharlie vor 15 Stunden / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Bongo

    Ein Schreiber der zugibt ein "agent provocateur" zu sein und gleichzeitig sagt, man solle sich nicht von ihm ärgern lassen :-) Sachen gibts......unglaublich.

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