Über 14 Grad: Selbst auf Zugspitze ist Sommer

Selbst auf Deutschlands höchstem Gipfel herrscht Sommer. Auf der Zugspitze wurden am Dienstag 14,8 Grad gemessen. Unten im Tal herrschte fast überall einmal mehr brütende Hitze. Doch nun gibt es erst einmal eine willkommene Abkühlung.
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Sommerwetter auf der Zugspitze- die Bilder
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München - Das Schwitzen hat ein Ende - zumindest vorübergehend: Nach tagelanger brütender Hitze dürfen sich die Menschen in Bayern auf ein kurzes Durchatmen freuen. Schon am Mittwoch sollen im Freistaat nur noch Höchstwerte von 25 Grad erreicht werden, teilte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes am Dienstag in München mit. Am Samstag sollen aber wieder Temperaturen von rund 30 Grad möglich sein.

Vor der Abkühlung war am Dienstag aber zunächst noch einmal Schwitzen angesagt: In Nürnberg wurden am Nachmittag nach Angaben des Meteorologen 36,5 Grad gemessen. In Ingolstadt waren es 36,0 Grad, in München 35,5 Grad. Ein wenig ins Hintertreffen geriet beim Hitze-Rennen ausgerechnet das unterfränkische Kitzingen: Am Sonntag war dort mit 40,3 Grad noch ein neuer Hitzerekord erreicht worden war, am Dienstag waren es 35,2 Grad.

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Bayernweit herrschte brütende Hitze, und auch auf Deutschlands höchstem Berg war es hochsommerlich. Stolze 14,8 Grad wurden auf der 2962 Meter hohen Zugspitze gemessen, berichtete Wetterbeobachter Pirmin Weis. "Jetzt ist schon T-Shirt-Wetter", freute er sich. Auf der Zugspitze geht es aber durchaus noch etwas wärmer: Der bisherige Rekordwert wurde am 5. Juli 1957 registriert, damals waren es 17,9 Grad.

Im Riemer See in München ertrank am Dienstag ein 56-Jähriger. Ein Schwimmer hatte unter Wasser einen leblosen Körper bemerkt und den Mann ans Ufer gebracht, wie die Feuerwehr mitteilte. Für den 56-Jährigen kam aber jede Hilfe zu spät. Bereits am Sonntag war dort eine 20-jährige Münchnerin ertrunken, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

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Die tropischen Temperaturen von weit mehr als 30 Grad lassen unterdessen auf den Autobahnen die Gefahr für Blow-ups steigen. Hauptgrund für diese Aufplatzungen sei das Alter der betreffenden Betonfahrbahnen, die meist aus den 1970er oder 1980er Jahren stammten, sagte der Fachreferent für Straßen- und Verkehrsplanung des ADAC, Jürgen Berlitz, der Deutschen Presse-Agentur.

"So eine Autobahn kann nur eine gewisse Zahl an Überrollungen hinnehmen." Manche Fahrbahn habe eine stärkere Lkw-Belastung erfahren als seinerzeit prognostiziert.

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