Truppenabzug "belastet deutsch-amerikanisches Verhältnis"

München (dpa/lby) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bedauert den Plan der US-Regierung, fast 12 000 Soldaten aus Bayern und anderen Bundesländern abzuziehen. "Dies belastet leider das deutsch-amerikanische Verhältnis.
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Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, mit Mundschutz. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild
dpa Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, mit Mundschutz. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bedauert den Plan der US-Regierung, fast 12 000 Soldaten aus Bayern und anderen Bundesländern abzuziehen. "Dies belastet leider das deutsch-amerikanische Verhältnis. Dabei ist der militärische Nutzen nicht erkennbar", teilte Söder am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Zuvor hatte US-Verteidigungsminister Mark Esper in Washington erklärt, dass 6400 Soldaten aus Deutschland in die USA zurückgeholt werden und weitere 5600 in andere Nato-Länder verlegt werden sollen. Auf Dauer, so Söder, schwäche die Entscheidung auch die Nato und die USA selbst.

Die Pläne könnten unter anderem die Standorte Grafenwöhr und Vilseck in der Oberpfalz mit mehr als 10 000 stationierten Soldaten schwer treffen. "Wir werden allen betroffenen Standorten helfen. Vor allem die Bundeswehr ist gefragt. Wir warten jetzt ab, ob die Entscheidung auf Dauer bleibt", sagte Söder.

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