Trotz schwacher Konjunktur: Weniger Insolvenzen als 2018

Fürth (dpa/lby) - Ungeachtet einer Konjunktur-Delle ist die Zahl der Insolvenzen in Bayern im Vergleich zum wirtschaftlichen Boomjahr 2018 weiter gesunken. Mit 8488 Pleiten von Firmen und Privatleuten lag die Zahl nach neun Monaten 2019 um 8,5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraumes, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Fürth mitteilte.
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Eine Frau zählt Geld. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild
dpa Eine Frau zählt Geld. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Fürth (dpa/lby) - Ungeachtet einer Konjunktur-Delle ist die Zahl der Insolvenzen in Bayern im Vergleich zum wirtschaftlichen Boomjahr 2018 weiter gesunken. Mit 8488 Pleiten von Firmen und Privatleuten lag die Zahl nach neun Monaten 2019 um 8,5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraumes, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Fürth mitteilte.

Allerdings ging die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um rund zehn Prozent nach oben, während die der Verbraucherinsolvenzen um 15,8 Prozent sank. Pro Firmenpleite stand eine durchschnittliche Gläubigerforderung von 735 000 Euro zu Buche - deutlich weniger als ein Jahr zuvor, als der Durchschnittswert 1,78 Millionen Euro betrug.

Insgesamt ging die Zahl der Unternehmen in Bayern nach oben. Nach Angaben des Landesamts wurden bei den Gewerbeämtern in den ersten drei Quartalen 2019 insgesamt 69 782 Neugründungen gemeldet, 55 484 Unternehmen gaben vollständig auf. Gegenüber den ersten drei Quartalen 2018 ist die Zahl der Neugründungen damit um 2,9 Prozent gestiegen. Die Geschäftsaufgaben verzeichneten dagegen einen Rückgang um rund 2,1 Prozent.

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