"Tristan und Isolde" glückt in Bayreuth nur bedingt

Mit einer nur bedingt geglückten Aufführung des Liebesdramas "Tristan und Isolde" ist die Premierenwoche der Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele am Donnerstag zu Ende gegangen. Die dieses Jahr zum letzten Mal auf dem Spielplan stehende Inszenierung von Wagner-Urenkelin Katharina wurde vom Publikum teils heftig ausgebuht.
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Stephen Gould und Petra Lang stehen in einer Probe zu "Tristan und Isolde" auf der Bühne. Foto: Enrico Nawrath/Festspiele Bayreuth/Archiv
dpa Stephen Gould und Petra Lang stehen in einer Probe zu "Tristan und Isolde" auf der Bühne. Foto: Enrico Nawrath/Festspiele Bayreuth/Archiv

Bayreuth - Mit einer nur bedingt geglückten Aufführung des Liebesdramas "Tristan und Isolde" ist die Premierenwoche der Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele am Donnerstag zu Ende gegangen. Die dieses Jahr zum letzten Mal auf dem Spielplan stehende Inszenierung von Wagner-Urenkelin Katharina wurde vom Publikum teils heftig ausgebuht.

Nicht ihren besten Tag hatten zudem Stephen Gould und Petra Lang in den Titelpartien. Beide hatten von Anfang an Mühe, ihre äußerst anspruchsvollen Partien stimmlich durchzustehen. Vor allem "Tristan"-Darsteller Gould kämpfte immer wieder mit Problemen nicht nur in der Höhe. Unter viel Beifall mischten sich denn auch vereinzelte Buhrufe, als beide vor den Vorhang traten. Überzeugend waren hingegen Georg Zeppenfeld als König Marke, Kurwenal Greer Grimsley und Brangäne Christa Mayer. Als Publikumsliebling erwies sich einmal mehr Christian Thielemann am Dirigentenpult im verdeckten Orchestergraben.

Die Bayreuther Festspiele waren vorigen Donnerstag mit einer viel bejubelten Neuinszenierung des "Tannhäuser" eröffnet worden. Sie dauern bis zum 28. August.

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