Traton-Betriebsrat begrüßt Börsenpläne

Der Betriebsrat der VW-Lastwagensparte Traton hat den noch vor dem Sommer geplanten Börsengang begrüßt. "Das ist eine zukunftsweisende Entscheidung, die wir als Belegschaft positiv begleiten werden", sagte Betriebsratschef Saki Stimoniaris am Dienstag und betonte: "Es musste und muss sich niemand Sorgen um seinen Job machen.
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Andreas Renschler, Vorstandsvorsitzender der Traton AG. Foto: Michael Kappeler
dpa Andreas Renschler, Vorstandsvorsitzender der Traton AG. Foto: Michael Kappeler

München - Der Betriebsrat der VW-Lastwagensparte Traton hat den noch vor dem Sommer geplanten Börsengang begrüßt. "Das ist eine zukunftsweisende Entscheidung, die wir als Belegschaft positiv begleiten werden", sagte Betriebsratschef Saki Stimoniaris am Dienstag und betonte: "Es musste und muss sich niemand Sorgen um seinen Job machen. Die umfangreiche Standort- und Beschäftigungssicherung sowie die zugesagten Investitionen etwa bei MAN sichern die Zukunft unserer Arbeitsplätze und Marken ab."

Traton besteht aus den VW-Töchtern MAN und Scania sowie der brasilianischen Nutzfahrzeugtochter. Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG hatten am Montagabend grünes Licht für einen Börsengang von Traton noch vor der Sommerpause gegeben, sofern der Kapitalmarkt sich günstig entwickelt.

MAN Truck & Bus beschäftigt rund 22 000 Mitarbeiter in Deutschland. Die abgespaltene MAN-Sparte für Schiffsmotoren und Turbomaschinen mit 15 000 Mitarbeitern gehört nicht dazu, sondern ist direkt vom VW-Konzern übernommen worden.

Bis 2025 hat VW für den MAN-Konzern eine Standort- und Beschäftigungsgarantie gegeben. Stimoniaris sagte: "Der Konzernbetriebsrat der Traton steht hinter dem angestrebten Börsengang und wird die Umsetzung der Global-Champion-Strategie nach Kräften unterstützen."

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