Trachtenverbände hoffen auf mehr Wertschätzung nach Corona

Regensburg (dpa/lby) - Die Trachtenverbände in Bayern wünschen sich einen Schub durch die Corona-Krise. Sie hofften, dass die Menschen den Stellenwert der Vereine und deren Engagement für das Kulturleben durch den coronabedingten Wegfall vieler Veranstaltungen neu wahrnehmen und schätzen lernten, hieß es in einer am Freitag von der Regierung der Oberpfalz in Regensburg verbreiteten Mitteilung.
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Teilnehmer des Kötztinger Pfingstritts im letzten Jahr reiten mit ihren Pferden. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild
dpa Teilnehmer des Kötztinger Pfingstritts im letzten Jahr reiten mit ihren Pferden. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild

Regensburg (dpa/lby) - Die Trachtenverbände in Bayern wünschen sich einen Schub durch die Corona-Krise. Sie hofften, dass die Menschen den Stellenwert der Vereine und deren Engagement für das Kulturleben durch den coronabedingten Wegfall vieler Veranstaltungen neu wahrnehmen und schätzen lernten, hieß es in einer am Freitag von der Regierung der Oberpfalz in Regensburg verbreiteten Mitteilung. Regierungspräsident Axel Bartelt hatte sich mit Spitzenvertretern des Bayerischen und des Oberpfälzer Trachtenverbands getroffen.

"Trachtenvereine stehen für gelebtes soziales Miteinander und tragen auch ganz entscheidend zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei", sagte Bartelt danach. "Sie sind ein Herzstück Bayerns und ein Sinnbild für das, was unsere bayerische Heimat so besonders macht." Sie seien ein unverzichtbarer Bestandteil der kulturellen Identität.

Den Angaben nach gehören dem Bayerischen Trachtenverband als Dachorganisation mehrere Hundert Vereine mit rund 165 000 Erwachsenen sowie rund 100 000 Kindern und Jugendlichen an. Wegen der Pandemie fallen heuer viele Traditionsveranstaltungen wie der mehr als 600 Jahre alte Bad Kötztinger Pfingstritt aus, um Ansteckungen zahlreicher Menschen möglichst zu vermeiden. "Damit fehlt unseren Trachtenvereinen eine weithin sichtbare und notwendige Bühne für das gelebte Brauchtum", sagte Regierungspräsident Bartelt weiter.

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