Toter und Verletzte: Das Wochenende auf Bayerns Straßen

Mehrere Verletzte hat es am Wochenende auf Bayerns Straßen gegeben. Ein Mann starb, weil ein anderer Wagen auf schneeglatter Straße auf seine Fahrbahn geraten war.
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München - Schnee, Glätte und Unachtsamkeit: Bei Unfällen auf Bayerns Straßen sind am Wochenende mehrere Menschen verletzt worden. Mindestens ein Autofahrer starb. Der 66 Jahre alte Mann war am Samstag wegen der winterlichen Straßenverhältnisse in Unterfranken verunglückt. Wie die Polizei mitteilte, war ein 37 Jahre alter Mann auf der Bundesstraße zwischen Bad Neustadt und Bischofsheim unterwegs gewesen. Kurz vor Schönau an der Brend (Landkreis Rhön-Grabfeld) geriet sein Wagen auf schneeglatter Straße ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn, wo er gegen zwei entgegenkommende Fahrzeuge prallte. Der 66 Jahre alte Fahrer eines der Autos erlitt lebensgefährliche Verletzungen und starb kurze Zeit später im Krankenhaus.

Bei einem Unfall bei starkem Schneefall im mittelfränkischen Ansbach wurden am Samstag sechs Menschen verletzt, fünf von ihnen schwer. Der Unfall ereignete sich laut Polizei auf einer Bundesstraße im Bereich der Ortsteile Höfstetten/Deßmannsdorf. Dort hatte ein 38 Jahre alter Autofahrer trotz des Schnees zwei weitere Fahrzeuge überholt. Dabei prallte er frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Beide Fahrzeuge schleuderten nach dem Zusammenstoß über die Straße. Zwei nachkommende Wagen konnten nicht mehr ausweichen und kollidierten mit den Autos. Der Fahrer eines der überholten Fahrzeuge wurde leicht, alle anderen Insassen der Autos schwer verletzt. Der Schaden beträgt etwa 100 000 Euro.

Keine Verletzten, aber einen hohen Sachschaden gab es bei einem Unfall auf der Autobahn 3 nahe Pocking (Landkreis Passau): Der Fahrer eines Sattelschleppers rammte drei weitere Lastwagen - der Schaden liegt bei 120 000 Euro. Nach Angaben der Polizei hatte der Lasterfahrer am Samstag ein Stauende übersehen und war nach links ausgewichen. Dabei rammte er zunächst den vor ihm fahrenden Lastwagen, dann die Mitteleitplanke und schließlich zwei weitere Sattelzüge.

In der Nacht zum Samstag wurden bei einem Verkehrsunfall in Oberfranken zwei Menschen schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, waren die jungen Männer mit einem Auto auf einer Bundesstraße im Stadtgebiet von Kulmbach unterwegs. Viel zu schnell überholte der 20 Jahre alte Fahrer ein anderes Auto und verlor in der darauffolgenden Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Es prallte gegen eine Mauer. Der Fahrer wurde dabei aus dem Wagen geschleudert und anschließend im Krankenhaus notoperiert. Der 19 Jahre alte Beifahrer wurde ebenfalls schwer verletzt, befindet sich aber mittlerweile außer Lebensgefahr.

Lesen Sie hier: Wie ist die Straße? Bayern setzt auf streckengenaue Winterdienst-Info

 

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