Tote Jungstörche nicht erschossen

Spalt (dpa/lby) - Die beiden toten Jungstörche im mittelfränkischen Spalt sind nicht erschossen worden. Wie die Obduktion ergab, können Schussverletzungen bei den Störchen ausgeschlossen werden.
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Ein Jungstorch bettelt um Futter. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
dpa Ein Jungstorch bettelt um Futter. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Spalt (dpa/lby) - Die beiden toten Jungstörche im mittelfränkischen Spalt sind nicht erschossen worden. Wie die Obduktion ergab, können Schussverletzungen bei den Störchen ausgeschlossen werden. Auch eine Infektion liegt demnach nicht vor. Es konnten jedoch "Unregelmäßigkeiten im Bereich des Verdauungstrakts der Störche festgestellt werden", teilte die Polizei am Freitag mit.

"Irgendetwas hat den Störche nicht bekommen", sagte ein Sprecher. Ob es sich dabei um etwas Natürliches wie Beeren oder aber um giftige Stoffe handelt, sei noch unklar. Die Staatsanwaltschaft ordnete ein chemisch-toxikologisches Gutachten des Mageninhalts und von Organproben an.

Ein Passant hatte die verletzten Vögel am Sonntag entdeckt. Diese hatten ihr Nest auf dem historischen Kornhaus in der Innenstadt. Als die Polizei vor Ort eintraf, waren die beiden Jungvögel schon tot. Kopfverletzungen der Tiere legten den Verdacht nahe, dass sie vorsätzlich verletzt worden waren. Die Staatsanwaltschaft ordnete deshalb die Obduktion der Kadaver an. Laut dem Obduktionsergebnis stammen die zahlreichen Frakturen vom Aufprall auf dem Boden.

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