Torhüter-Kaltstart: Köpke glaubt nicht an höhere Fehlerquote

Bundestorwarttrainer Andreas Köpke rechnet nicht mit einer Häufung von Patzern der Torhüter in der Fußball-Bundesliga beim Kaltstart nach zwei Monaten Spielpause wegen der Corona-Pandemie. "Nein, an eine höhere Fehlerquote glaube ich nicht", sagte der Assistent von Bundestrainer Joachim Löw, der in der deutschen Nationalmannschaft seit Jahren Bundesliga-Keeper wie Manuel Neuer (Bayern München) oder Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt) trainiert, der Deutschen Presse-Agentur.
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Torwarttrainer Andreas Köpke spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild
dpa Torwarttrainer Andreas Köpke spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild

München - Bundestorwarttrainer Andreas Köpke rechnet nicht mit einer Häufung von Patzern der Torhüter in der Fußball-Bundesliga beim Kaltstart nach zwei Monaten Spielpause wegen der Corona-Pandemie. "Nein, an eine höhere Fehlerquote glaube ich nicht", sagte der Assistent von Bundestrainer Joachim Löw, der in der deutschen Nationalmannschaft seit Jahren Bundesliga-Keeper wie Manuel Neuer (Bayern München) oder Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt) trainiert, der Deutschen Presse-Agentur.

Zwar müssten sich alle Profis - ob Torhüter oder Feldspieler - zunächst umstellen auf die spezielle Situation der Geisterspiele und würden auch Anfangsprobleme nach nur kurzem Mannschaftstraining haben, glaubt der 58-Jährige. "Aber Torhüter kommen schnell wieder in den Rhythmus - wie Feldspieler auch", meint der Europameister von 1996, der in 59 Länderspielen im Tor der Nationalelf stand.

Die Torhüter hätten in der Anfangsphase der Corona-Krise den Nachteil gehabt, dass sie im Einzeltraining daheim praktisch kein spezifisches Training absolvieren konnten. Aber schon im Kleingruppentraining konnten sie zuletzt wieder echtes Torwarttraining absolvieren.

Das normale Torwartspiel, also "Bälle halten", werde darum nicht das Problem sein, meinte Köpke. Schwieriger werde es anfangs dagegen bei Rettungsaktionen außerhalb des Strafraums oder Pässen in die Tiefe sein, in denen es "um die richtige Einschätzung solcher Situationen" gehe. Darum hält Köpke auch vor den ersten Punktspielen in einer Woche interne Trainingsspiele für "sehr wichtig".

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