Tödlicher Messerstich vor Supermarkt: Haftstrafen gefordert

Passau (dpa/lby) - Für eine tödliche Messerattacke in Passau soll ein 26 Jahre alter Mann nach dem Willen der Staatsanwaltschaft lebenslänglich in Haft. Der Behördenvertreter warf dem aus dem Iran stammenden Angeklagten am Dienstag vor dem Landgericht heimtückischen Mord vor.
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Die Statue der Justitia steht im Gegenlicht der Sonne. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild
dpa Die Statue der Justitia steht im Gegenlicht der Sonne. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Passau (dpa/lby) - Für eine tödliche Messerattacke in Passau soll ein 26 Jahre alter Mann nach dem Willen der Staatsanwaltschaft lebenslänglich in Haft. Der Behördenvertreter warf dem aus dem Iran stammenden Angeklagten am Dienstag vor dem Landgericht heimtückischen Mord vor. Die Verteidigerin des Mannes forderte für gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge eine achtjährige Gefängnisstrafe. Der zweite Verteidiger plädierte auf Totschlag, ohne dabei ein konkretes Strafmaß zu nennen.

Der 26-Jährige und sein Opfer, ein Landsmann, sollen bereits im Iran einen Streit gehabt haben. Dafür habe sich der Angeklagte rächen wollen, so die Anklage. Sie waren sich in Passau zufälligerweise wieder begegnet und hatten sich im Herbst 2019 zu einem Treffen verabredet. Bei diesem kam es zu dem tödlichen Messerangriff.

In seinen letzten Worten bat der Angeklagte die Angehörigen um Verzeihung. Er beteuerte, dass er sein Opfer nicht habe töten wollen. Das Urteil könnte am Montag gesprochen werden.

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