Tödliche Waffenkontrolle: noch keine Vernehmung möglich

Während einer Waffenkontrolle in der Oberpfalz werden zwei Behördenmitarbeiter erschossen. Der Tatverdächtige konnte bisher nicht befragt werden. Warum?
dpa |
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Bei einer unangekündigten Waffenkontrolle sind zwei Behördenmitarbeiter getötet worden. (Archivbild)
Bei einer unangekündigten Waffenkontrolle sind zwei Behördenmitarbeiter getötet worden. (Archivbild) © Daniel Löb/dpa
Berngau

Auch zwei Wochen nach den tödlichen Schüssen auf Behördenmitarbeiter während einer Waffenkontrolle in der Oberpfalz ist der mutmaßliche Schütze nicht vernehmungsfähig. Das teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth mit. Der Mann war bei seiner Festnahme schwer verletzt worden.

Zwei Mitarbeiter des Landratsamtes Neumarkt in der Oberpfalz hatten den 60 Jahre alten Deutschen am 8. Oktober zu einer unangekündigten Waffenkontrolle in dessen Haus in der Gemeinde Berngau aufsuchen wollen. Weshalb er auf die Kontrolleure schoss, ist nicht bekannt. Die Ermittlungen zu Motiv und Tathergang dauern an.

Dem Obduktionsergebnis zufolge starben die 54 Jahre alte Frau und ihr 45 Jahre alter Kollege jeweils durch mehrere Schüsse. Der Tatverdächtige war legal im Besitz mehrerer Schusswaffen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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