Tod nach Party - Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Nach dem Tod eines 27-Jährigen nach einer Party Ende Dezember in Bamberg ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Tötung...  
dpa |
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Der man nahm sogenanntes "Liquid Ecstasy"(Archivbild).
Martha Schlüter Der man nahm sogenanntes "Liquid Ecstasy"(Archivbild).

Nach dem Tod eines 27-Jährigen nach einer Party Ende Dezember in Bamberg ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Tötung. Der Mann hatte K.O.-Tropfen eingenommen. Im Visier der Fahnder steht ein Partygast, der die Tropfen beschafft haben soll, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten.

Bamberg - Der 27-Jährige hatte auf der privaten Feier gemeinsam mit einem 24-Jährigen die auch als "Liquid Ecstasy" bezeichnete synthetische Droge konsumiert. Beide Männer verloren das Bewusstsein und mussten von einem Notarzt reanimiert werden. Während es dem Jüngeren bald wieder besser ging, starb der 27 Jahre alte Mann wenig später.

Auch gegen die anderen Gäste der Party werden Ermittlungen eingeleitet, sie müssen sich wegen unterlassener Hilfeleistung verantworten. Die Ermittler werfen ihnen vor, den Rettungsdienst zu spät verständigt zu haben. Möglicherweise hätte das Leben des Mannes bei rechtzeitiger Hilfe gerettet werden können.

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