Tod bei Waffenkontrolle: Verdächtiger nicht vernehmungsfähig
Gut vier Wochen nach den tödlichen Schüssen auf zwei Behördenmitarbeiter während einer Waffenkontrolle in der Oberpfalz ist der Tatverdächtige weiter nicht vernehmungsfähig. Das teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth mit. Der Mann war bei seiner Festnahme schwer verletzt worden.
Zwei Mitarbeiter des Landratsamtes Neumarkt in der Oberpfalz hatten den 60 Jahre alten Deutschen am 8. Oktober zu einer unangekündigten Waffenkontrolle in dessen Haus in der Gemeinde Berngau aufsuchen wollen. Weshalb er auf die Kontrolleure schoss, ist nicht bekannt. Auch die Ermittlungen zu den Umständen der Festnahme dauerten an, sagte die Sprecherin.
Dem Obduktionsergebnis zufolge starben die 54 Jahre alte Frau und ihr 45 Jahre alter Kollege jeweils durch mehrere Schüsse. Der Tatverdächtige war legal im Besitz mehrerer Schusswaffen.
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