Tierpark für Quarantäne in der Corona-Krise gerüstet

München (dpa/lby) - Der Tierpark Hellabrunn in München ist für eine mögliche Quarantäne in der Corona-Krise gerüstet. Der Zoo habe zusätzliche Betten gekauft, damit Mitarbeiter im Notfall mehrere Wochen auf dem Gelände bleiben könnten, sagte Direktor Rasem Baban der "Süddeutschen Zeitung".
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Eine Pinguin-Familie steht in ihrem Gehege im Tierpark Hellabrunn. Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild
dpa Eine Pinguin-Familie steht in ihrem Gehege im Tierpark Hellabrunn. Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild

München (dpa/lby) - Der Tierpark Hellabrunn in München ist für eine mögliche Quarantäne in der Corona-Krise gerüstet. Der Zoo habe zusätzliche Betten gekauft, damit Mitarbeiter im Notfall mehrere Wochen auf dem Gelände bleiben könnten, sagte Direktor Rasem Baban der "Süddeutschen Zeitung". "Da haben sich sofort Freiwillige gemeldet, die sagten: Ich komme, nehme meinen Schlafsack mit und lasse mich einkasernieren, um die Tiere versorgen zu können."

Wahrscheinlicher sei aber, dass der Tierpark ab 4. Mai wieder unter Auflagen öffnen dürfe. Schutzmasken, Handschuhe und spezielle Matten zur Schuhdesinfektion seien im Umgang mit den Tieren ohnehin Standard, erklärte Baban gegenüber der Zeitung. Der Tierpark erarbeite bereits Pläne für die Wiedereröffnung.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, mussten bayerische Tier- und Wildparks Mitte März ihre Tore für Besucher schließen. Dies gilt vorläufig bis zum 3. Mai.

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