Terminalbereiche am Münchner Flughafen werden geräumt

München (dpa/lby) - Teile der beiden Terminals am Münchner Flughafen müssen geräumt werden, weil eine vermutlich nicht ausreichend kontrollierte Person darin unterwegs ist. Diese war nach ersten Erkenntnissen aus einem sogenannten nicht sicheren Drittstaat am Airport angekommen und vor einer Einreisekontrolle über eine Notausgangstür in einen Bereich gelangt, in den nur kontrollierte Passagiere dürfen, wie ein Flughafensprecher sagte.
| dpa
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Zahlreiche Fluggäste warten am Flughafen in München am Terminal 2 auf ihre Flüge. Foto: Matthias Balk/Archivbild
dpa Zahlreiche Fluggäste warten am Flughafen in München am Terminal 2 auf ihre Flüge. Foto: Matthias Balk/Archivbild

München (dpa/lby) - Teile der beiden Terminals am Münchner Flughafen müssen geräumt werden, weil eine vermutlich nicht ausreichend kontrollierte Person darin unterwegs ist. Diese war nach ersten Erkenntnissen aus einem sogenannten nicht sicheren Drittstaat am Airport angekommen und vor einer Einreisekontrolle über eine Notausgangstür in einen Bereich gelangt, in den nur kontrollierte Passagiere dürfen, wie ein Flughafensprecher sagte.

Alle Menschen aus dem entsprechenden Teil im Terminal 2 müssten noch einmal kontrolliert werden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Denkbar ist, dass die gesuchte Person mit einem Bus zum Terminal 1 gelangte. Daher wurde auch dort in den Bereichen B und C die Abfertigung ebenfalls eingestellt, wie der Flughafensprecher sagte. Wie viele Starts und Landungen dadurch verschoben werden oder gar ausfallen, war zunächst unklar. Das hänge von der Dauer des Polizeieinsatzes ab, sagte der Flughafensprecher.

Zu Beginn der Sommerferien 2018 hatte die Bundespolizei das Terminal 2 und das dazugehörige Satelliten-Terminal an Deutschlands zweitgrößtem Airport geräumt, weil eine 40 Jahre alte Frau unkontrolliert durch eine Sicherheitsschleuse gelangt war. 330 Flüge wurden abgesagt, mehr als 31 000 Passagiere waren das ganze Wochenende über betroffen. Der Schaden geht in die Millionen. Ähnliche Vorfälle an Flughäfen gibt es immer mal wieder.

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