Tennisprofi Bachinger: 4300 Dollar aus Hilfsfonds erhalten

Der deutsche Tennisprofi Matthias Bachinger hofft auch aus finanziellen Gründen auf eine baldige Wiederaufnahme der weltweiten Tour. Der 33 Jahre alte Münchner, der als Nummer 268 der Weltrangliste derzeit nicht direkt für lukrative Turniere qualifiziert ist, hat während der Corona-Pause kaum etwas verdient, wie er in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag) sagte.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Der Tennisspieler Matthias Bachinger in Aktion. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild
dpa Der Tennisspieler Matthias Bachinger in Aktion. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

München - Der deutsche Tennisprofi Matthias Bachinger hofft auch aus finanziellen Gründen auf eine baldige Wiederaufnahme der weltweiten Tour. Der 33 Jahre alte Münchner, der als Nummer 268 der Weltrangliste derzeit nicht direkt für lukrative Turniere qualifiziert ist, hat während der Corona-Pause kaum etwas verdient, wie er in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag) sagte.

"Meine Einnahmen waren in den vergangenen drei Monaten gleich null", erklärte Bachinger und dankte dem Deutschen Tennis Bund für die nationale Turnierserie, die der Verband organisiert hat. Dort habe er 2500 Euro verdient. Aus einem Hilfsfonds von Veranstaltern und besser gestellten Profis habe er 4300 Dollar erhalten, eine zweite Zahlung sei noch nicht sicher.

"Das ist besser als nichts, man kommt irgendwie durch, aber ewig kann das nicht so bleiben", sagte Bachinger. Der einstige 85. der Weltrangliste hat in seiner Karriere gut 1,6 Millionen Dollar an Preisgeld erhalten und kann nach eigenen Worten von seinem Ersparten gut leben. Er müsse "Gott sei Dank keine Existenzängste haben", erklärte Bachinger. "Aber für andere Spieler ist es dramatischer, deshalb ist es wichtig, dass die Tour spätestens im Herbst wieder startet, sonst wird es für viele Spieler irgendwann eng."

Der Wiederbeginn der Herren-Tour ist derzeit für den 14. August mit dem Turnier in Washington geplant, die unterklassige Challenger Tour soll laut Bachinger drei Tage später wieder beginnen. Es sei jedoch noch nicht klar, wo und ob der Termin gehalten werden könne. Der Bayer würde sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen.

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren