Tempolimit-Debatte: Geisterfahrer Scheuer

Der AZ-Korrespondent Claus Schöner über die Tempolimit-Debatte.
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AZ-Korrespondent Claus Schöner über die Tempolimit-Debatte.
Jens Büttner/zb/dpa AZ-Korrespondent Claus Schöner über die Tempolimit-Debatte.

Der öffentliche Meinungsumschwung geht an der Spitze des ADAC nicht spurlos vorbei: Die Bereitschaft, sich neuen Verboten und Reglementierungen zu unterwerfen, ist durch die Klimadebatte groß. Ökologische Aspekte sind allerdings nicht der einzige Grund. Vielen vergeht immer mehr der Spaß hinterm Steuer. Die Idioten scheinen ständig mehr zu werden.

Sicher: Wer sich jetzt schon nicht an die Regeln hält und darauf pfeift, was auf den Schildern steht - der lässt sich von einem Tempolimit allein wahrscheinlich nicht ausbremsen. Es käme also auf eine entschlossene Durchsetzung an. Verkehrsminister Scheuer würde lieber "intelligent, digital und flexibel steuern".

Betrachtet man jedoch das große Ganze, vom Klimaschutz bis hin zur Sicherheit, wird ein Tempolimit langfristig kaum zu verhindern sein. Scheuer erinnert immer mehr an einen Geisterfahrer.

Lesen Sie auch: ADAC nicht mehr gegen Tempolimit auf Autobahnen

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