Technologie und höhere Gehälter: Schreyers Ideen für Kitas

München (dpa/lby) - Mehr Zeit für Kinder, weniger Verwaltungsaufwand für Erzieher - das wünscht sich Sozialministerin Kerstin Schreyer (CSU) für die Kita der Zukunft. Dazu solle das Berufsbild der Erzieher positiver werden, und Fachkräfte sollten besser bezahlt werden, sagte die Ministerin am Mittwoch bei einem Fachtag zur Vision von Kindertagesstätten im Jahr 2050.
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Kerstin Schreyer kommt zu einer Kabinettssitzung in der bayerischen Staatskanzlei. Foto: Matthias Balk/dpa
dpa Kerstin Schreyer kommt zu einer Kabinettssitzung in der bayerischen Staatskanzlei. Foto: Matthias Balk/dpa

München (dpa/lby) - Mehr Zeit für Kinder, weniger Verwaltungsaufwand für Erzieher - das wünscht sich Sozialministerin Kerstin Schreyer (CSU) für die Kita der Zukunft. Dazu solle das Berufsbild der Erzieher positiver werden, und Fachkräfte sollten besser bezahlt werden, sagte die Ministerin am Mittwoch bei einem Fachtag zur Vision von Kindertagesstätten im Jahr 2050. In der Zukunft könne außerdem verstärkt Technologie eingesetzt werden, um Erzieher von Verwaltungsarbeit zu entlasten und die Betreuung der Kinder zu optimieren.

Gemeinsam mit rund 300 Experten, Trägern und Verbänden will Schreyer ein Bild einer wünschenswerten Kita im Jahr 2050 entwerfen. Dabei wollen sie Antworten auf eine veränderte Arbeitswelt, unterschiedliche Familiensituationen und die Digitalisierung in der Kinderbetreuung finden. "Ich glaube, es rentiert sich, gerade für unsere Kinder, auch mal eine längere Perspektive zu nehmen und daraus abzuleiten: Was müssen wir heute tun?", sagte Schreyer. Im Mittelpunkt stehe dabei nicht nur die Betreuung, sondern auch Pädagogik, Bindung und Bildung.

Der Katholische Kitaverband forderte von Schreyer und deren Bündnis für frühkindliche Bildung konkrete Vereinbarungen und Zusagen für staatliche Förderung "über die bisherige Willensbekundung hinaus". Die Grünen verlangen zudem, zuerst die aktuellen Probleme in der Betreuung zu lösen.

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