Tauwetter, Regen, Lawinen - es bleibt ungemütlich

Glätte, Regen und Tauwetter sorgen in Bayern für ungemütliche Tage. In den Bergen bleibt die Lawinengefahr hoch.
dpa |
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Der Schnee schmilzt im Flachland wieder dahin.
Der Schnee schmilzt im Flachland wieder dahin. © Katrin Requadt/dpa
München

Nass, grau, ungemütlich: Im Freistaat bleibt das Wetter unwirtlich. Im Bergland erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) noch einmal leichten Schneefall. Teils droht auf den Straßen bis zum Vormittag vor allem im östlichen Mittelgebirgsraum wie auch im Bayerwald Glätte durch gefrierende Nässe. 

Tauwetter und Regen 

Nach den heftigen Schneefällen wird es dann wärmer, Tauwetter setzt ein. Am Main kann es sogar bis 12 Grad warm werden. Zugleich kommt Regen mit um die 50 Liter Niederschlag pro Quadratmeter, im Bayerischen Wald auch bis zu bis 70 Liter. Auch in den Alpen regnet es, in höheren Lagen fällt Schnee. Gelegentlich gibt es Auflockerungen und Regenpausen. 

Auch der Sonntag soll regnerisch werden bei Temperaturen zwischen 6 Grad im Bayerwald und 14 Grad am Spessart. Für den Montag erwarten die Meteorologen milde Temperaturen bei 10 bis 14 Grad. Es herrscht Südwestwind mit starken Windböen, am Alpenrand örtlich stürmische Böen.

Lawinen können auch Wege treffen 

In den höheren Lagen der Berge bleibt es abseits der Pisten gefährlich: Oberhalb von 1.600 Metern herrscht vor allem in den Allgäuer und Werdenfelster Alpen große Lawinengefahr der Warnstufe vier auf der fünfteiligen Skala, wie der Lawinenwarndienst Bayern mitteilte. Unterhalb dieser Höhe gilt vielerorts erhebliche Gefahr der Stufe drei. 

Das Hauptproblem sei der Neuschnee. Lawinen könnten sich von selbst oder durch geringe Zusatzbelastung durch Skifahrer lösen, hieß es. Schneebrettgefahr herrsche sogar in steilen Lichtungen oder Schneisen im Bergwald. Aus sehr steilem Gelände könnten Lockerschneelawinen abgehen. Lawinen könnten groß werden und bis ins Flache vordringen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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