Tarifverhandlungen bei Uniper dauern an

Im Tarifkonflikt beim Kraftwerksbetreiber Uniper sieht die Gewerkschaft Verdi eine Annäherung. "Es gibt Bewegung", sagte ein Verdi-Sprecher am Donnerstagnachmittag.
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Ein Streikender trägt eine Warnweste mit dem Verdi-Logo und eine rote Trillerpfeife. Foto: Christophe Gateau/Archiv
dpa Ein Streikender trägt eine Warnweste mit dem Verdi-Logo und eine rote Trillerpfeife. Foto: Christophe Gateau/Archiv

Düsseldorf - Im Tarifkonflikt beim Kraftwerksbetreiber Uniper sieht die Gewerkschaft Verdi eine Annäherung. "Es gibt Bewegung", sagte ein Verdi-Sprecher am Donnerstagnachmittag. Uniper habe aber noch kein abschlussfähiges Angebot vorgelegt. Eine Uniper-Sprecherin äußerte sich nicht zum Verhandlungsstand.

Verdi und die IG Bergbau, Chemie, Energie waren mit der Forderung in die Verhandlungen gegangen, den Beschäftigten 6,8 Prozent mehr zu bezahlen - bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten. Uniper hatte nach Gewerkschaftsangaben zunächst eine Erhöhung in zwei Stufen um 1,8 Prozent und 2,3 Prozent bei einer Gesamtlaufzeit von 25 Monaten angeboten.

Uniper gehört zu den größten deutschen Stromproduzenten und betreibt bundesweit Kohle-, Gas und Wasserkraftwerke. Am Dienstag und Mittwoch hatten die Gewerkschaften mit Warnstreiks Druck für ihre Forderungen gemacht. Bundesweit waren deshalb mehrere Kraftwerke vorübergehend vom Netz.

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