"Tanzplattform Deutschland": Tanzen gegen Populismus

München (dpa/lby) - Das Festival "Tanzplattform Deutschland" bringt im kommenden Jahr ein gutes Dutzend Produktionen mit klaren Aussagen nach München. "An den eingeladenen Stücken lässt sich ablesen, dass der zeitgenössische Tanz in Deutschland eine Kunstform ist, die sich mit sozialen und politischen Themen auseinandersetzt und einen klaren Gegenpol zu aktuellen (rechts-)populistischen Tendenzen bildet, indem sie einen anderen, offenen Gesellschaftsentwurf impliziert", teilten die Organisatoren am Mittwoch mit.
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Ein Transparent der "Tanzplattform Deutschland" hängt am Theater Pfütze in Nürnberg. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild
dpa Ein Transparent der "Tanzplattform Deutschland" hängt am Theater Pfütze in Nürnberg. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Das Festival "Tanzplattform Deutschland" bringt im kommenden Jahr ein gutes Dutzend Produktionen mit klaren Aussagen nach München. "An den eingeladenen Stücken lässt sich ablesen, dass der zeitgenössische Tanz in Deutschland eine Kunstform ist, die sich mit sozialen und politischen Themen auseinandersetzt und einen klaren Gegenpol zu aktuellen (rechts-)populistischen Tendenzen bildet, indem sie einen anderen, offenen Gesellschaftsentwurf impliziert", teilten die Organisatoren am Mittwoch mit. Die verschiedenen Herangehensweisen der Choreographen machten die Veranstaltung "zu einer Feier der Möglichkeiten und Unterschiede".

Das Festival wird vom 4. bis zum 8. März in der Landeshauptstadt stattfinden. Das Forum zur Präsentation aktueller Entwicklungen und innovativer Strömungen im zeitgenössischen deutschen Tanz findet alle zwei Jahre an wechselnden Orten statt und möchte Produktionen eine Plattform bieten, die aus dem Rahmen fallen.

Die fünfköpfige Jury hatte dazu im Vorfeld 444 Werke gesichtet. "Die 15 eingeladenen Stücke sind eine vielfältige Auswahl an Tanzproduktionen, die die diverse und internationale Ausstrahlung der deutschen Szene einfängt", hieß es. Es werden sowohl Kompanien von Stadt- und Staatstheatern als auch aus der freien Szene vertreten sein.

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