Syrien zentrales Thema bei Münchner Sicherheitskonferenz

Die Münchner Sicherheitskonferenz steht dieses Jahr ganz im Zeichen des syrischen Bürgerkriegs. Konferenzchef Wolfgang Ischinger hält notfalls auch "militärischen Druck" geboten, sollte er zu Frieden führen können. Die SiKo startet am 12. Februar.
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Konferenzchef und Ex-Botschafter Wolfgang Ischinger begrüßt am 12. Februar Staats- und Regierungschefs sowie Sicherheitspolitiker aus aller Welt.
dpa Konferenzchef und Ex-Botschafter Wolfgang Ischinger begrüßt am 12. Februar Staats- und Regierungschefs sowie Sicherheitspolitiker aus aller Welt.

München - In den Bemühungen um einen Frieden in Syrien hält der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger notfalls auch militärischen Druck für geboten. Syrien werde bei der dreitägigen Konferenz vom 12. bis 14. Februar eine durchgehende Rolle spielen, kündigte Ischinger am Freitag in München an.

Lesen Sie hier: Neue Strategie der Siko-Gegner: Protest in Fußgängerzone

Die internationale Gemeinschaft müsse mit einer Stimme sprechen und einen Stufenplan festlegen. "Wenn es gar nicht anders geht", könne es nötig sein, auch militärische Macht einzusetzen, um einen Frieden zu erzwingen. Europa habe zu lange weggesehen und trage Mitverantwortung für die menschliche Katastrophe in dem Land.

 

Erstmals diskutieren Geheimdienstler auf offener Bühne

 

Die zahlreichen ungelösten Konflikte weltweit verschaffen dem Treffen in diesem Jahr einen besonderen Ansturm. Erstmals werden bei der Sicherheitskonferenz Geheimdienstchefs auf der Bühne miteinander diskutieren. "Das wäre vor ein paar Jahren auch für mich undenkbar gewesen", sagte Ischinger.

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