Surfer auf Eisbachwelle verschwinden hinter Sichtschutz

München (dpa/lby) - Die Münchner Eisbachwelle gehört zu den beliebtesten Fotomotiven in der Stadt - zahlreiche Touristen haben am Samstag aber keinen Blick auf die Surfer beim Wellenreiten erhaschen können. Aus Protest gegen die Politik und Verwaltung der Landeshauptstadt bauten die Surfer mehrere Sichtschutzzäune auf und sperrten den Bereich an dem Bach in der Innenstadt für Schaulustige ab.
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Surfer auf dem mit einem Sichtschutz abgesperrten Gelände der Eisbachwelle. Foto: Lino Mirgeler
dpa Surfer auf dem mit einem Sichtschutz abgesperrten Gelände der Eisbachwelle. Foto: Lino Mirgeler

München (dpa/lby) - Die Münchner Eisbachwelle gehört zu den beliebtesten Fotomotiven in der Stadt - zahlreiche Touristen haben am Samstag aber keinen Blick auf die Surfer beim Wellenreiten erhaschen können. Aus Protest gegen die Politik und Verwaltung der Landeshauptstadt bauten die Surfer mehrere Sichtschutzzäune auf und sperrten den Bereich an dem Bach in der Innenstadt für Schaulustige ab.

Hintergrund der Aktion sind Forderungen der "Interessengemeinschaft Surfen in München" an die Stadt, die Eisbachwelle vor einem zu großen Andrang von Anfängern zu entlasten und den Sport direkt zu fördern.

Unter anderem solle eine ganzjährig nutzbare Welle an der Isar ermöglicht werden. Der Vorstand der Gemeinschaft kritisierte, dass sich in den vergangenen zehn Jahren die Situation für die Flusssurfer "rapide" verschlechtert habe. Wellen in der Isar seien zerstört worden und der Wasserzulauf "zugunsten der Stromerzeugung radikal gekürzt" worden.

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