Sturz in die Saalach: Seniorin stirbt nach Rettung durch Polizistin

Geglückte Rettung ohne Happy End: Eine junge Polizistin rettet eine ältere Frau aus der Saalach bei Freilassing - doch die 83-Jährige stirbt im Krankenhaus.
| dpa, AZ
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"Christoph 14" wurde zur Suche aus der Luft alarmiert, musste aber nicht – wie hier im Bild – einen Wasserretter absetzen - eine Polizistin hatte die 83-Jährige bereits aus dem Fluss gezogen.
Bayerisches Rotes Kreuz Berchtesgadener Land "Christoph 14" wurde zur Suche aus der Luft alarmiert, musste aber nicht – wie hier im Bild – einen Wasserretter absetzen - eine Polizistin hatte die 83-Jährige bereits aus dem Fluss gezogen.

Freilassing - Obwohl eine Polizistin zu ihrer Rettung beherzt in einen kalten Fluss gesprungen war und die 83-Jährige aus der rund zehn Grad kalten Saalach bei Freilassing geholt hatte, kämpften die Ärzte vergeblich um das Leben der Frau.

Mitarbeiter des Roten Kreuzes versorgten sie zunächst notärztlich und lieferten sie dann ins Salzburger Landeskrankenhaus ein.

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Herrenloser Rollator am Ufer der Saalach

Was war passiert? Mitarbeiter des Freilassinger Bauhofs fanden am Mittwoch am Ufer der Saalach einen herrenlosen Rollator und riefen die Polizei. Eine Spaziergängerin machte die Einsatzkräfte auf die Frau aufmerksam, die rund 200 Meter von ihrer Gehhilfe entfernt im Wasser trieb.

Sofort stieg eine 27-jährige Polizistin der vorab eintreffenden Streife hüfttief ins Wasser und konnte die Seniorin bergen. Die Beamten begannen umgehend, die 83-Jährige wiederzubeleben. Trotzdem starb die Frau später im Krankenhaus, wie Bayerisches Rotes Kreuz und Polizei am Donnerstag mitteilten. Dem Angaben zufolge ist noch unklar, wie und warum die Frau in den Fluss stürzte.

Die Leitstelle Traunstein alarmierte zusätzlich die BRK-Wasserwacht, die Freiwillige Feuerwehr und den Rettungsdienst des Roten Kreuzes - auch der Traunsteiner Rettungshubschrauber "Christoph 14" wurde angefordert. Da die Polizei die Frau bereits aus dem Wasser gezogen hatte, konnte ein Großteil der alarmierten Wasserrettungs- und Feuerwehr-Einheiten noch auf der Anfahrt wieder umkehren.

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