Sturm in Oberbayern: Festzelt reißt Partygäste mit!

Die Unwetterfront, die heute nacht über Deutschland zog, hat vor allem Oberbayern schwer getroffen. Bei Raisting stürzte ein Festzelt zusammen und verletzte vier Menschen.
| dpa
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Dieses Festzelt im oberbayerischen Raisting konnte der Unwetterfront, die gestern über Bayern hinweg tobte, nicht standhalten.
Marc Müller dpa/lby 2 Dieses Festzelt im oberbayerischen Raisting konnte der Unwetterfront, die gestern über Bayern hinweg tobte, nicht standhalten.
Dieses Festzelt im oberbayerischen Raisting konnte der Unwetterfront, die gestern über Bayern hinweg tobte, nicht standhalten.
Marc Müller dpa/lby 2 Dieses Festzelt im oberbayerischen Raisting konnte der Unwetterfront, die gestern über Bayern hinweg tobte, nicht standhalten.

Überschwemmte Straßen, umgestürzte Bäume, vollgelaufene Keller und ein umherfliegendes Festzelt: In Oberbayern haben heftige Unwetter gewütet. Vier Menschen werden verletzt, als der Sturm in Raisting ein großes Zelt umreißt.

Raisting – Nach heftigen Gewittern mit Starkregen und Sturmböen waren Polizei und Feuerwehr in Teilen Oberbayerns im Dauereinsatz. Bäume stürzten um, Keller liefen voll Wasser und Straßen wurden überflutet. In Raisting (Landkreis Weilheim-Schongau) wurde ein Festzelt vom Wind in die Höhe gehoben – vier Menschen wurden durch umherfliegende Teile verletzt, einer davon schwer.

Wie die Polizei am Samstag mitteilte, erfassten starke Windböen am Freitagabend die Seitenwände eines Festzelts bei einer Feier zur Wiedereröffnung des sanierten Industriedenkmals Radom. Der hölzerne Zeltboden habe abgehoben.

In dem 30 mal 10 Meter großen Zelt hätten sich zu diesem Zeitpunkt noch sechs Menschen aufgehalten. Sie wollten ins Freie flüchten, was aber nicht mehr allen gelang.

Die gesamte Zeltanlage wurde vom starken Wind weggerissen und ungefähr 20 Meter weit geschleudert. Durch umherfliegende Teile wurden vier Menschen verletzt – sie kamen in Krankenhäuser. Drei von ihnen erlitten leichtere Verletzungen wie Platzwunden und Prellungen, eine 52-jährige Frau wurde schwer verletzt.

Zeltteile beschädigten auch einen Zaun und mehrere Fahrzeuge. Der Schaden wurde zunächst auf bis zu 50 000 Euro geschätzt.

Zum Zeitpunkt des Unglücks seien Windgeschwindigkeiten bis zu 90 Kilometern pro Stunde gemessen worden. Ein Sachverständiger soll nun prüfen, ob das Unglück hätte vermieden werden können.

Im gesamten Landkreis Schongau-Weilheim wütete das Unwetter heftig. „Insgesamt gingen weit über hundert Notrufe ein“, sagte ein Sprecher der Integrierten Leitstelle für das Bayerische Oberland. Die Stadt Schongau sei massiv betroffen gewesen. Hier sollten die Feuerwehren noch den gesamten Samstag mit Aufräumarbeiten beschäftigt sein.

 

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