Stürme setzen Wäldern zu: Größte Holzernte seit 2007

Eine Kombination von Stürmen, Dürre und Borkenkäferplage hat 2018 zur größten Holzernte seit mehr als einem Jahrzehnt geführt. Im vergangenen Jahr wurden deutschlandweit 64,4 Millionen Festmeter Holz eingeschlagen, wie der Bundesverband der Deutschen Säge- und Holzindustrie auf Anfrage mitteilte.
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Frisch gefällte und geschnittene Kiefernstämme werden auf einen Polder gelegt. Foto: Patrick Pleul/Archiv
dpa Frisch gefällte und geschnittene Kiefernstämme werden auf einen Polder gelegt. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Berlin - Eine Kombination von Stürmen, Dürre und Borkenkäferplage hat 2018 zur größten Holzernte seit mehr als einem Jahrzehnt geführt. Im vergangenen Jahr wurden deutschlandweit 64,4 Millionen Festmeter Holz eingeschlagen, wie der Bundesverband der Deutschen Säge- und Holzindustrie auf Anfrage mitteilte. Das war soviel wie seit 2007 nicht mehr, ein Festmeter Holz entspricht einem Kubikmeter.

Fast die Hälfte der Ernte des vergangenen Jahres war "Kalamitätsholz", so der Fachbegriff der Branche. "Der Klimawandel ist auch im Wald angekommen", sagt Martin Neumeyer, Vorstandschef der Bayerischen Staatsforsten, die mit einer bewirtschafteten Fläche von mehr als 800 000 Hektar größter deutsche Waldbesitzer sind.

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