Streit in Augsburg eskaliert: 27 Menschen durch Pfefferspray verletzt

Ein Streit eskaliert plötzlich und ein junger Mann greift zu einem Pfefferspray. Warum das versprühte Reizgas auch Unbeteiligte und Sanitäter trifft.
AZ/dpa |
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Die meisten der Verletzten konnten von Sanitätern an der Einsatzstelle versorgt werden. (Symbolbild)
Die meisten der Verletzten konnten von Sanitätern an der Einsatzstelle versorgt werden. (Symbolbild) © Peter Kneffel/dpa
Augsburg

Augsburg - 27 Menschen sind bei einer Auseinandersetzung durch Pfefferspray verletzt worden - darunter auch Einsatzkräfte des Rettungsdienstes. Nach Angaben der Polizei geriet ein 18-Jähriger am Freitag mit fünf anderen Menschen in Streit. Dabei sei Pfefferspray zum Einsatz gekommen.

Der Nebel des Pfeffersprays habe sich wegen zu wenig Wind nicht schnell verteilt, erklärte ein Polizeisprecher. Dadurch erlitten auch umherstehende Menschen sowie vier Sanitäter Reizungen. Eine Person musste den Angaben zufolge ins Krankenhaus gebracht werden. Die 26 anderen konnten nach einer kurzen Behandlung am Einsatzort wieder entlassen werden. 

Verdächtige werden von der Polizei gesucht

Polizisten nahmen den 18 Jahre alten Verdächtigen fest. Die fünf weiteren Beteiligten flüchteten. Sie werden nun von der Polizei gesucht. Was der Hintergrund der Auseinandersetzung war, blieb zunächst unklar.

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