Streik legt ÖPNV in Bamberg lahm – Notfallbusse unterwegs
Der öffentliche Nahverkehr liegt im Zuge der Warnstreiks in Bamberg still. Seit etwa 4.00 Uhr würden die Mitarbeiter streiken, wie ein Pressesprecher der Stadtwerke sagte. Ein Notfallfahrplan stehe jedoch bereit. Für die Menschen, die dringend auf den ÖPNV angewiesen sind, würden Busse fahren, hieß es. Ein privates Busunternehmen sei dafür zuständig.
Konkret fahren die Busse der Linien 935, 936, 937 und 938 im Stundentakt vom Zentralen Omnibus Bahnhof (ZOB) ab. Den Angaben zufolge fahren die Busse bislang pünktlich. Fahrgäste können die Fahrpläne unter "www.stadtwerke-bamberg.de/bus" einsehen.
Weitere Warnstreiks in Augsburg, Regensburg, Landshut und Passau
Verdi will für die rund 9.000 Beschäftigten in Bayern unter anderem rund 670 Euro mehr pro Monat sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Vom Kommunalen Arbeitgeberverband hieß es dazu zuletzt, dass derartige Steigerungen bei den Personalkosten in der aktuellen finanziellen Lage der Kommunen zu höheren Fahrpreisen und einer Reduzierung des Verkehrsangebots führen würden.
Nachdem die zweite Runde der Verhandlungen ohne ein Ergebnis geendet war, kündigte Verdi erneut Warnstreiks an. Die jeweils ganztägigen Ausstände treffen Augsburg am Donnerstag, Regensburg am Donnerstag und Freitag sowie Passau und Landshut am Freitag.
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