Strasser: Digital bringt kein Leseerlebnis

Der Publizist Johano Strasser sieht auch in digitalen Zeiten kein Ende des gedruckten Buches. Im Internet, am Bildschirm und bei E-Books fehle das typische Leseerlebnis, sagte Strasser, der am 1.
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Der Schriftsteller und Politologe Johano Strasser. Foto: Uwe Zucchi/Archivbild
dpa Der Schriftsteller und Politologe Johano Strasser. Foto: Uwe Zucchi/Archivbild

Berg - Der Publizist Johano Strasser sieht auch in digitalen Zeiten kein Ende des gedruckten Buches. Im Internet, am Bildschirm und bei E-Books fehle das typische Leseerlebnis, sagte Strasser, der am 1. Mai 80 Jahre alt wird. "Man kommt nicht in das Lesen hinein, das langsam einen Eindruck aufbaut." Das Erzeugen innerer Bilder sei beim digitalen Lesen mit ständigem Scrollen weniger intensiv. Es fehle das Aufschauen vom Buch, das Zurückblättern. "Es gibt - und ich kenne - viele junge Leute, die sich lange Zeit nur im Internet aufgehalten haben und die dann wieder zu Buchlesern geworden sind." Er selbst vermeide wenn irgend möglich, ein Buch am Bildschirm zu lesen. "Ich mag's überhaupt nicht."

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