Stellenabbau beim ehemaligen Takata-Werk befürchtet

Aschaffenburg (dpy/lby) - Beim Autozulieferer Joyson Safety Systems, einem Nachfolge-Unternehmen von Takata, haben am Donnerstag nach Gewerkschaftsangaben knapp 600 Beschäftigte gegen einen drohenden Stellenabbau protestiert. Es drohe der Verlust von bis zu 500 Arbeitsplätzen, die Produktion des Airbag- und Lenkrad-Herstellers solle stärker nach Ungarn und Rumänien verlagert werden, sagte IG Metall-Sprecher Percy Scheidler.
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Ein Zünder für Airbags wird in ein Auto-Lenkrad eingesetzt. Foto: Jens Wolf/Archivbild
dpa Ein Zünder für Airbags wird in ein Auto-Lenkrad eingesetzt. Foto: Jens Wolf/Archivbild

Aschaffenburg (dpy/lby) - Beim Autozulieferer Joyson Safety Systems, einem Nachfolge-Unternehmen von Takata, haben am Donnerstag nach Gewerkschaftsangaben knapp 600 Beschäftigte gegen einen drohenden Stellenabbau protestiert. Es drohe der Verlust von bis zu 500 Arbeitsplätzen, die Produktion des Airbag- und Lenkrad-Herstellers solle stärker nach Ungarn und Rumänien verlagert werden, sagte IG Metall-Sprecher Percy Scheidler. Die Gewerkschaft fordert eine Standortsicherung bis 2025 sowie einen sozialverträglichen Stellenabbau.

Das Unternehmen bestätigte, dass eines der beiden Aschaffenburger Werke bis Ende 2020 geschlossen werde. Der Stellenabbau werde sozialverträglich gestaltet, aber betriebsbedingte Kündigungen seien nicht ganz auszuschließen, so Sprecher Andreas Bartelt. Das zweite Werk werde hingegen ausgebaut und modernisiert. Die Joyson-Zentrale Aschaffenburg ist für Europa, den Nahen Osten und Afrika zuständig. Joyson hat das Vorgängerunternehmen Takata 2018 übernommen.

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