Steinmeier würdigt Ehrenamt – Wanderung mit Alpenverein

Ohne Ehrenamt funktioniert die Gesellschaft nicht. Beispiele sind die Bergrettung, aber auch die Pflege von Wanderwegen. Das würdigt der Bundespräsident zum Ehrentag mit einem Besuch im Chiemgau.
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Schon 2019 wanderte der Bundespräsident mit dem Alpenverein und würdigte ehrenamtliche Leistungen. (Archivbild)
Schon 2019 wanderte der Bundespräsident mit dem Alpenverein und würdigte ehrenamtliche Leistungen. (Archivbild) © Peter Kneffel/dpa
Aschau im Chiemgau

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schnürt die Wanderschuhe – und will auch selbst zum Werkzeug greifen: Das Staatsoberhaupt besucht am Freitag eine Hütte des Deutschen Alpenvereins (DAV) im Chiemgau und will dabei zumindest symbolisch beim Wegebau mit anpacken. Anlass ist der deutschlandweite Ehrentag, den Steinmeier zum Geburtstag des Grundgesetzes, dem 23. Mai 1949, ins Leben gerufen hat.

Der Tag soll ehrenamtliches Engagement sichtbar machen und Menschen anregen, sich selbst einzubringen – gemäß der Leitidee: Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen.

Im Zuge einer Aktionswoche mit vielen Mitmachaktionen wandert der Bundespräsident mit Spitzenvertretern des DAV und der Bergwacht Bayern auf die Priener Hütte. An Wegebaustellen der DAV-Sektion Prien will er sich selbst ein Bild von der Arbeit der Ehrenamtlichen machen. Wegebau und Hüttenbetrieb zählen neben dem Naturschutz zu den sichtbarsten Aufgaben der Ehrenamtlichen im Alpenverein. Auch die Bergrettung bei Unfällen und Notfällen im Gebirge funktioniert nur mit Ehrenamtlichen – dafür ist die Bergwacht zuständig.

Ehrenamt sichert Wanderwege und Bergrettung

Laut DAV kümmern sich Helferinnen und Helfer bundesweit um rund 30.000 Kilometer Wanderwege. Im vergangenen Jahr leisteten fast 37.000 Ehrenamtliche rund 2,64 Millionen Arbeitsstunden für den DAV. Der Verein beziffert den wirtschaftlichen Gegenwert auf knapp 40 Millionen Euro.

Die Bergwacht Bayern ging vor mehr als 100 Jahren aus dem Deutschen Alpenverein hervor und ist heute Teil des Bayerischen Roten Kreuzes. Rund 4.000 ehrenamtliche Einsatzkräfte sichern nach Angaben der Bergwacht in 107 Bereitschaften die Rettung in den Alpen und Mittelgebirgen. Jährlich bewältigt die Bergwacht Bayern bis zu 9.000 Einsätze.

Zuletzt hatte Steinmeier, selbst DAV-Mitglied und ambitionierter Bergsteiger, den Verein 2019 besucht. Damals informierte er sich bei einer Wanderung zum 150-jährigen Bestehen im Mangfallgebirge vor allem über die Bemühungen des DAV um Umwelt- und Klimaschutz. Der DAV ist mit mehr als 1,6 Millionen Mitgliedern der weltgrößte Bergsportverband.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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