Steine auf ICE-Gleisen – Polizei sucht flüchtige Jugendliche

Steine und Reifen auf den Schienen: Betroffen sind zwei ICE-Strecken in Bayern. Die Bundespolizei ermittelt nach gefährlichen Eingriffen in den Bahnverkehr.
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Die Bundespolizei sucht in einem Fall eine bestimmte Zeugin. (Symbolbild)
Die Bundespolizei sucht in einem Fall eine bestimmte Zeugin. (Symbolbild) © Patrick Seeger/dpa
Stammham/Mühldorf am Inn

Gegenstände auf Bahngleisen haben in Bayern zu gefährlichen Situationen und Polizeieinsätzen geführt. Auf der Strecke zwischen Nürnberg und München musste ein ICE wegen Steinen auf den Gleisen eine Schnellbremsung einleiten, wie die Polizei mitteilte.

Der Lokführer bremste den Zug auf Höhe von Stammham (Landkreis Eichstätt) abrupt ab, nachdem die Hindernisse entdeckt worden waren. Verletzt wurde niemand. Am Zug entstand jedoch Schaden.

Flucht in ein Waldstück

Am Einsatzort wurden zwei Jugendliche gesehen, die beim Eintreffen einer Streife mit Fahrrädern in ein Waldstück flüchteten. Sie sollen zwischen 13 und 16 Jahre alt gewesen sein, dunkel gekleidet und mit dunklen Mützen unterwegs gewesen sein. Einer der beiden trug demnach einen grünen Rucksack. Die Kriminalpolizei Ingolstadt ermittelt wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Auch im Bereich Mühldorf am Inn fanden Einsatzkräfte Gegenstände im Gleisbereich. Dort lagen mehrere Reifen sowie zerbrochene Steine auf den Schienen. Die Strecke wurde zeitweise gesperrt.

Nach ersten Erkenntnissen könnten Kinder zuvor von einer Brücke Steine auf die Gleise geworfen haben. Eine bislang unbekannte Frau soll die Kinder angesprochen und weggeschickt haben. Die Bundespolizei bittet insbesondere diese Zeugin um Hinweise.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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