Starterbatterie bleibt Hauptursache für Autopannen

In Bayern mussten ADAC-Pannenhelfer 2025 fast 487.000 Mal ausrücken. Meist lag das Problem an der Starterbatterie. An einem Tag gab es Einsätze im Sekundentakt.
dpa |
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486.932 Mal rückte die Pannenhilfe des ADAC 2025 zu Einsätzen aus. (Symbolbild)
486.932 Mal rückte die Pannenhilfe des ADAC 2025 zu Einsätzen aus. (Symbolbild) © Hauke-Christian Dittrich/dpa
München

Die Pannenhilfe des Automobilclubs ADAC ist in Bayern im vergangenen Jahr fast 487.000 Mal (486.932) ausgerückt. Das entspreche durchschnittlich 1.334 Einsätzen am Tag und sei eine Steigerung um 0,6 Prozent gegenüber 2024, teilte der ADAC mit. Rekordtag im Freistaat war den Angaben zufolge der 29. Dezember mit 2.325 Hilferufen bei winterlichem Wetter. Auch bundesweit sei dies der Tag mit den meisten Einsätzen gewesen – alle fünf Sekunden sei ein Notruf eingegangen, hieß es.

Wenn die Starterbatterie streikt

Für die meisten Pannen sorgte im vergangenen Jahr die Starterbatterie. Sie war in 45,4 Prozent die Ursache für den Notruf. Danach folgten Probleme mit Einspritzung, Zündung oder Sensorik (21,8 Prozent). Jeder zehnte Autofahrer rief um Hilfe wegen Schwierigkeiten mit dem Generator, dem Anlasser, dem Bordnetz oder der Beleuchtung. Reifenpannen gab es in 8,9 Prozent der Fälle.

Rund 50.400 Mal gab es Pannen mit Elektroautos (2024: 43.678), ebenfalls häufig wegen einer defekten Starterbatterie. Autos mit Plug-in-Hybrid-Antrieb blieben nach ADAC-Angaben 59.985 Mal liegen, das entspricht einem Plus von 13 Prozent.

Platte Fahrradreifen

Auch bei Fahrrädern war Hilfe gefragt. 2025 seien die Helferinnen und Helfer zu 19.455 defekten Rädern gerufen worden (2024: 16.934). In den meisten Fällen sei es dabei um platte Reifen gegangen.

Bayerischer Pannen-Spitzenreiter

Bayern zählt nach Angaben des Automobilclubs zu den Regionen mit den meisten Einsätzen in Deutschland. Besonders häufig rückten die Helferinnen und Helfer in München aus – zu 111.236 Pannen. In Nürnberg zählte der ADAC 51.635 Einsätze. Bundesweit stieg die Zahl der Notrufe um 1,6 Prozent auf fast 3,7 Millionen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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