Städte und Kreise wollen Geld zur Förderung der Geburtshilfe

München (dpa/lby) - Im Kampf gegen den Hebammenmangel stehen in Bayern mehrere Millionen Euro zur Verfügung, aber noch längst nicht alle Landkreise und kreisfreien Städte haben das Fördergeld beim Gesundheitsministerium beantragt. 56 der 96 Kreise und kreisfreien Städte hätten Anträge gestellt, teilte Ministerin Melanie Huml (CSU) in München mit.
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Melanie Huml (CSU), Gesundheitsministerin von Bayern, ist zu sehen. Foto: Sven Hoppe/Archiv
dpa Melanie Huml (CSU), Gesundheitsministerin von Bayern, ist zu sehen. Foto: Sven Hoppe/Archiv

München (dpa/lby) - Im Kampf gegen den Hebammenmangel stehen in Bayern mehrere Millionen Euro zur Verfügung, aber noch längst nicht alle Landkreise und kreisfreien Städte haben das Fördergeld beim Gesundheitsministerium beantragt. 56 der 96 Kreise und kreisfreien Städte hätten Anträge gestellt, teilte Ministerin Melanie Huml (CSU) in München mit. "Das ist sehr erfreulich."

Für jedes neugeborene Kind können die Behörden eine Förderung von knapp 40 Euro erhalten. Das Geld - insgesamt fünf Millionen Euro - können sie beispielsweise für Werbemaßnahmen ausgeben, um neues Personal zu gewinnen, oder für die Organisation mobiler Reserven für die Geburtshilfe oder die Wochenbettbetreuung.

Darüber hinaus unterstützt das Ministerium Geburtshilfeabteilungen im ländlichen Raum mit Millionenbeträgen. Das Geld soll erstmalig im neuen Jahr für Defizite aus 2018 ausgezahlt werden. 25 Millionen Euro jährlich sind laut einem Ministeriumssprecher für die Haushaltsverhandlungen zum Doppelhaushalt 2019/2020 angemeldet. Die endgültige Summe - und damit verbunden die maximale Förderhöhe - bleibt dem Haushaltsbeschluss des Landtags vorbehalten.

"Mit unserem "Zukunftsprogramm Geburtshilfe" unterstützen wir die Kommunen in Bayern dabei, die wohnortnahe Geburtshilfe zu erhalten", sagte Huml. "Mir ist wichtig, dass alle Mütter in Bayern die Betreuung durch Hebammen bekommen, die sie brauchen."

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