Stadtrat will "Gärten des Grauens" einen Riegel vorschieben

Erlangen (dpa/lby) - Die Stadt Erlangen will ihren Bürgern verbieten, ihre Gärten vor allem mit Hilfe von Schottersteinen anzulegen. Der Stadtrat stimmte am Donnerstag mehrheitlich für eine entsprechende "Freiflächengestaltungssatzung", wie die "Erlanger Nachrichten" und der Bayerische Rundfunk berichten.
| dpa
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Erlangen (dpa/lby) - Die Stadt Erlangen will ihren Bürgern verbieten, ihre Gärten vor allem mit Hilfe von Schottersteinen anzulegen. Der Stadtrat stimmte am Donnerstag mehrheitlich für eine entsprechende "Freiflächengestaltungssatzung", wie die "Erlanger Nachrichten" und der Bayerische Rundfunk berichten.

Die Satzung regelt unter anderem auch, dass Einhausungen für Mülltonnen "hochrankend" zu begrünen seien. Dasselbe gilt für Flachdächer, wenn sie größer sind als 50 Quadratmeter und Garagendächer mit einer Größe von mehr als 15 Quadratmetern.

Die Maßnahme gegen die eigenwillige, im Internet oft auch als "Gärten des Grauens" verspottete Gartengestaltung, ist umstritten. Abseits von Geschmacksfragen sei die eigene Entscheidungsfreiheit der Bürger berührt, meinen Kritiker. Die Befürworter machen geltend, das mangelnde Grün fördere das Insektensterben.

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