Stadt Augsburg warnt Geflügelhalter vor Tierseuche

Augsburg (dpa/lby) - Die Stadt Augsburg warnt Hobby-Geflügelhalter vor der sogenannten Newcastle-Krankheit. Deren Erreger sei bei Zuchttauben im Stadtgebiet nachgewiesen worden, teilte das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen am Donnerstag mit.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Hühner betrachten ein Ei. Foto: Victoria Bonn-Meuser/dpa/Symbolbild
dpa Hühner betrachten ein Ei. Foto: Victoria Bonn-Meuser/dpa/Symbolbild

Augsburg (dpa/lby) - Die Stadt Augsburg warnt Hobby-Geflügelhalter vor der sogenannten Newcastle-Krankheit. Deren Erreger sei bei Zuchttauben im Stadtgebiet nachgewiesen worden, teilte das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen am Donnerstag mit. Die Tierseuche, auch atypische Geflügelpest genannt, verursache vor allem bei Beständen von Hühnern und Puten schwere Verluste. Eine Infektion muss deshalb gemeldet werden. Zu den Symptomen gehören Durchfall und bläulich verfärbte Kämme. Für Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich.

Alle Halter von Hühnern und Puten seien verpflichtet, ihre Tiere gegen den Erreger zu impfen, betonte das Amt für Veterinärwesen. Das gelte explizit auch für Hobbyzüchter mit kleinen Beständen. Bei Tauben, Enten und Gänsen verlaufe die Erkrankung oft milder, dennoch werde Haltern eine Impfung des Bestands empfohlen. Mehr als 136 Geflügelhalter mit weniger als 200 Tieren seien derzeit in Augsburg registriert, mit steigender Tendenz, sagte Reiner Erben, Referent für Nachhaltigkeit, Umwelt, Klima und Gesundheit. "Umso wichtiger ist es, dass wir uns alle gemeinsam an die Impfvorgaben halten." Große Betriebe würden dies ohnehin tun, teilte die Stadtverwaltung auf Nachfrage mit.

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren