Staatsregierung schaltet sich wegen S-Bahn-Ausfällen ein

München (dpa/lby) - Wegen ausfallender S-Bahnen bis Dezember prüft die Staatsregierung Strafen gegen die Bahn. "Die Bahn muss rasch ein Ersatzkonzept vorlegen.
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Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern. Foto: Lino Mirgeler/Archivbild
dpa Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern. Foto: Lino Mirgeler/Archivbild

München (dpa/lby) - Wegen ausfallender S-Bahnen bis Dezember prüft die Staatsregierung Strafen gegen die Bahn. "Die Bahn muss rasch ein Ersatzkonzept vorlegen. Wir erwarten eine zeitnahe Lösung für die Pendler im Großraum München", sagte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dem "Münchner Merkur" (Freitag). "Zudem werden wir ernsthaft Vertragsstrafen gegenüber der Bahn prüfen."

Die Bahn hatte mitgeteilt, dass unter anderem wegen fehlender Fahrzeuge bis Dezember bei der S3 und der S8 die "Taktverstärker" entfallen, die in der Hauptverkehrszeit den Fahrplan auf einen 10-Minuten-Takt verdichten statt der üblichen 20 Minuten oder mehr. Die S8 ist eine der beiden Linien zum Münchner Flughafen. Zusätzlich sollen bei der S2 und der S20 einzelne Züge entfallen.

Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU) teilte am Donnerstag mit: "Die Situation ist so nicht hinnehmbar. Wir dringen darauf, dass seitens der Bahn die vertraglich vereinbarten Takte eingehalten werden." Die S-Bahn müsse auch umgehend prüfen, wie zusätzliche Fahrzeugkapazitäten geschaffen werden können. "Wir erwarten, dass die Bahn angesichts der unhaltbaren, von ihr zu verantwortenden Situation kreative Lösungen anbietet und dabei finanzielle Überlegungen keine Rolle spielen", sagte der Minister laut Mitteilung.

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