Staatsforsten: "Niklas" nicht so schlimm wie "Kyrill"

Der Orkan "Niklas" hat in den bayerischen Wäldern schwer gewütet. Allerdings sei er nicht so schlimm gewesen wie "Kyrill", erläuterten die Bayerischen Staatsforsten am Mittwoch.
| dpa
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Niklas hatte eine enorme Kraft - er entwurzelte hunderte von Jahren alte Bäume.
dpa Niklas hatte eine enorme Kraft - er entwurzelte hunderte von Jahren alte Bäume.

München - "Wir können im Moment noch keine Schätzung abgeben. Aber: Es ist keine Katastrophe", sagte Sprecher Konrad Prielmeier. Die Fläche der Staatsforsten umfasst rund 720 000 Hektar Wald, das ist ein Drittel der Waldfläche in Bayern. Bei "Kyrill", der im Januar 2007 über Bayern tobte, lag der Schaden bei 2,5 Millionen Kubikmeter Holz.

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Hart traf es die 5000 Hektar Wald in München: "Die Schäden sind so groß wie seit zehn Jahren nicht", teilte die Stadt mit. Die Aufarbeitung werde voraussichtlich Wochen dauern. Das Baureferat mahnte beim Besuch von Parks weiter zu Vorsicht wegen herabstürzender Äste. Die städtischen Friedhöfe blieben geschlossen, bis alle Gefahren beseitigt seien. Der Tierpark Hellabrunn und der Viktualienmarkt waren am Mittwoch wieder geöffnet.

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Die Bayerische Schlösserverwaltung warnte weiter vor dem Besuch ihrer Gartenanlagen, etwa des Englischen Gartens München. Die Kaiserburg Nürnberg ist frühestens ab Donnerstagmittag wieder geöffnet, der Schlosspark Schleißheim ab Donnerstag, der Schlosspark Nymphenburg ab Freitag.

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