Sprengstoffverdacht in Treuchtlingen - Ursache war wohl Müll

Gleise gesperrt, Gebäude geräumt, Züge stundenlang gestoppt: Ein Fund nahe dem Treuchtlinger Bahnhof alarmiert die Einsatzkräfte. Was lag wirklich im Gleisbett?
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Ein Techniker hatte am 13. August verdächtige Gegenstände im Gleisbett nahe des Treuchtlinger Bahnhofs gefunden. (Archivbild)
Ein Techniker hatte am 13. August verdächtige Gegenstände im Gleisbett nahe des Treuchtlinger Bahnhofs gefunden. (Archivbild) © Felix Kirberg/dpa
Treuchtlingen

Keine Bombenattrappe, sondern Müll hat den Ermittlungen zufolge den Großeinsatz wegen Sprengstoffverdachts in Mittelfranken im August ausgelöst. "Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht man davon aus, dass die Gegenstände ohne Hintergedanken weggeworfen wurden", sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Nürnberg. Die Ermittlungen zu dem Vorfall seien aber noch nicht abgeschlossen. 

Ein Techniker hatte am 13. August verdächtige Gegenstände im Gleisbett nahe des Treuchtlinger Bahnhofs gefunden. Einsatzkräfte sperrten den Bereich weiträumig ab, Gebäude in der Nähe wurden geräumt, über Stunden war der Zugverkehr lahmgelegt. Ein Entschärfer-Team untersuchte die Gegenstände - auch mit einem Roboter - und konnte schließlich Entwarnung geben. 

Nähe zu den Gleisen war vermutlich Zufall

Bei den verdächtigen Gegenständen handelte es sich dem Bundespolizei-Sprecher zufolge um eine mit Klebeband umwickelte Gaskartusche und ein Handy, das in der Nähe gelegen hatte. Die "Nürnberger Nachrichten" hatten zuvor darüber berichtet. 

Die Ermittler waren damals zunächst davon ausgegangen, dass die Gegenstände bewusst als Attrappe platziert worden waren. Nach den derzeitigen Ermittlungen nehmen sie nun aber an, dass diese nur zufällig in der Nähe der Gleise entsorgt worden waren.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.