Sonne an Ostern und kaum Regen in Sicht

Erst gibt es kaum Schnee und folglich keine Schneeschmelze, und dann bleibt der Regen aus: Auf einen milden Winter folgt ein trockenes Frühjahr. Ein Wetterumschwung zeichnet sich noch nicht ab.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Eine Hummel fliegt zu einer Blüte, um Nektar zu sammeln. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild
dpa Eine Hummel fliegt zu einer Blüte, um Nektar zu sammeln. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Die aktuelle Trockenheit macht Natur und Landwirtschaft zu schaffen - auch die Schifffahrt ist betroffen. Viel Regen ist in Bayern nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) allerdings auch in der kommenden Woche nicht in Sicht. Lediglich in der Nacht von Montag auf Dienstag könnte es verbreitet Schauer und Regen geben, vereinzelt auch Gewitter, sagte ein DWD-Sprecher am Donnerstag. Den letzten stärkeren Regen habe es Anfang März und um den 19. und 20. März gegeben, seither blieb es trocken.

An den Feiertagen soll es sonnig und warm bleiben mit Temperaturen bis zu 24 Grad, ehe dann am Montagnachmittag eine kurzzeitige Abkühlung folgen soll. Montagnacht könnte es den Prognosen nach frostig werden und in den Bergen auch etwas Schnee geben. "Am Dienstag ist der Spuk aber schon wieder vorbei", sagte ein DWD-Experte. Danach bleibe es voraussichtlich trocken, aber deutlich kühler. Die Temperaturen dürften dann noch bei 8 bis 14 Grad liegen.

Gänzlich ungewöhnlich sei diese Trockenheit im Vergleich zu den letzten Jahren jedoch nicht. Angesichts milder Winter habe es immer wieder auch sehr trockene Frühjahrsmonate gegeben, so der Fachmann.

Ähnlich sieht es ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes in Regensburg: Es sei zwar sehr trocken, was aber in den vergangenen Jahren um diese Zeit immer wieder vorgekommen sei. Der neuralgische Donauabschnitt zwischen Straubing und Vilshofen - in dem es keine Staustufen gibt - sei noch befahrbar. Jedoch liege der Wasserstand nur noch knapp über der Zwei-Meter-Marke. Sollte der Pegel sinken, müssten die Güterschiffe ihre Ladung reduzieren.

Die Situation sei dem milden Winter und der geringen Schneeschmelze zuzuschreiben, bilanzierte der Behördensprecher. Normalerweise gebe es nach der Schneeschmelze ein Frühjahrshochwasser. "In diesem Jahr haben wir ein Frühjahrsniedrigwasser."

Angesichts der Trockenheit sollen an den Ostertagen Luftbeobachter in Unterfranken nach möglichen Waldbränden Ausschau halten. Das gilt nach Angaben der Regierung von Unterfranken auch für das darauffolgende Wochenende.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren